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Depression und Niedergeschlagenheit
"Ich bin am Ende" oder "Mir ist alles egal": Wenn der Demenz-Kranke solche Aussagen macht oder gar wiederholt Selbstmordgedanken äußert, könnte das ein Hinweis auf eine Depression sein. Weitere Anzeichen für eine depressive Erkrankung sind Appetit- und Schlaflosigkeit sowie fehlender Antrieb.
Was Sie tun können:
- Der erste Weg sollte zum Arzt führen. Zur Behandlung von Depressionen gibt es gut wirksame Arzneimittel, die nicht abhängig machen und gut verträglich sind. Es kann allerdings einige Wochen dauern, bis eine Besserung zu erkennen ist.
- Versuchen Sie mit dem Patienten über seine Problem zu reden, soweit das seine möglichen Sprachstörungen noch zulassen.
- Beschäftigen Sie ihn mit Tätigkeiten, die er früher gerne getan hat. Ermuntern oder helfen Sie ihm, angenehme Erinnerungen zu aktivieren. Eventuell kann auch eine Musik- oder Kunsttherapie sinnvoll sein.


