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Entfernung des Gewebes im Ganzen (Exzision):
Messer-Konisation
Unter kurzer Vollnarkose wird aus dem Muttermund und dem Gebärmutterhals ein kegelförmiges Gewebestück herausgeschnitten. Dabei werden die auffälligen Gewebebereiche und ein Rand gesundes Gewebe entfernt. Im Schnitt dauert der Eingriff 20 bis 30 Minuten.
CO2-Laserkonisation
Bei dieser Behandlung ersetzt ein energiereicher Laserstrahl das Skalpell. Sie läuft ansonsten genauso ab wie die Messer-Konisation.
Schlingenexzision
Mit einer kleinen, elektrisch erhitzten Drahtschlaufe werden hier die verdächtigen Bereiche entfernt. Diese Methode ist geeignet bei Gewebeveränderungen, die auf den äußeren Bereich des Muttermundes begrenzt sind.
Lokale Zerstörung des Gewebes:
CO2-Laservaporisation (Verdampfung)
Der auffällige Schleimhautbereich wird unter örtlicher Betäubung mit einem energiereichen, heißen Laserstrahl „verdampft“. Die örtliche Zerstörung durch Hitze kann bei bestehen bleibenden niedriggradigen, gut erkennbaren Gewebebereichen angewendet werden.
Kryotherapie (Vereisung)
Hierbei werden die Gewebeveränderungen vereist. Eine kleine Metallplatte wird auf den Gefrierpunkt herabgekühlt und auf den Gebärmutterhals gelegt. Diese Methode verursacht kaum Schmerzen, deshalb ist eine Betäubung nicht notwenig.
Das Herausschneiden des veränderten Gewebes hat gegenüber dessen Zerstörung einen entscheidenden Vorteil: Man kann das entfernte Gewebe nach dem Eingriff daraufhin untersuchen, ob alle veränderten Bereiche entfernt wurden.
Lesen Sie dazu auch:
Mögliche Folgen der Behandlung
Folgeuntersuchungen / HPV-DNA-Test

