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Humane Papillomviren können Warzen im Genitalbereich (Papillome) und Krebsvorstufen, so genannte Dysplasien und zervikale intraepithale Neoplasien (CIN), verursachen, aus denen Gebärmutterhalskrebs entstehen kann.
Bisher sind mehr als 120 HPV-Typen bekannt. Etwa 40 davon befallen die Geschlechtsorgane. Diese sind wiederum in so genannte Niedrigrisiko-Typen und Hochrisiko-Typen unterteilt.
Die Niedrigrisiko-Typen verursachen vor allem genitale Warzen. Für die Entstehung von etwa 90 Prozent dieser Warzen sind die HPV 6 und HPV 11 verantwortlich.
Die Hochrisiko-Typen sind maßgeblich an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt. Allein die HPV-Typen 16 und 18 lösen etwa 70 Prozent der Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen aus, etwa 30 Prozent werden von anderen HPV-Typen verursacht. Bisher sind 15 HPV-Typen als Hochrisiko-Typen identifiziert.
Darüber hinaus spielen einige HPV-Hochrisiko-Typen eine Rolle bei der Entstehung anderer Krebsarten wie Scheidenkrebs, Krebs der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane, Krebs der Analschleimhaut und Peniskrebs.
Lesen Sie dazu auch:
Übertragung und Verbereitung Humaner Papillomviren
Verlauf einer HPV-Infektion
Risikofaktoren

