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50 Prozent der Frühgeburten kommen nicht aus heiterem Himmel, oft gibt es schon im Vorfeld Warnsignale, die eine Frühgeburt ankündigen. Vermehrter und unangenehm riechender Ausfluss sowie ungewöhnlich häufiges Wasserlassen, plötzliche Schmierblutungen oder ein Brennen und Jucken in der Scheide können auf eine drohende Frühgeburt hinweisen.
Ebenfalls sind Fieber und starker Durchfall Signale für eine drohende Frühgeburt. Vorzeitige Wehen und ein vorzeitiger Blasensprung können durch aufsteigende Infektionen der Scheide in Richtung Muttermund ausgelöst oder durch Störungen der Plazenta verursacht werden.
Vorzeitige Wehen erkennt man an starken Bauchschmerzen, ähnlich denen von Menstruationsbeschwerden, ein Ziehen in Rücken oder Leistenbereich sowie das Verhärten des Unterbauches in kurzen Abständen.
Sollten Sie solche Symptome bei sich feststellen, ist es angeraten, einen Arzt aufzusuchen.
Moderne Testverfahren machen es möglich, eine drohende Frühgeburt rechtzeitig zu erkennen:
• Test auf Indikator für eine Frühgeburt (Fibronektin-Test)

