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Schwangere können einiges tun, um das Risiko einer zu frühen Geburt möglichst gering zu halten: Sie sollten sich ausgewogen ernähren und einen gesunden Lebensstil pflegen. Dazu gehört auch, nicht zu rauchen, keinen Alkohol zu sich zu nehmen und den Kaffeekonsum einzuschränken.
Manchmal gibt es Risiken, mit denen man überhaupt nicht rechnet: Selbst die Zähne können Einfluss auf die Schwangerschaft nehmen, denn Karies und Parodontitis können Infektionen auslösen. Besonderes Augenmerk sollte sie auf die Einnahmen von Medikamente richten. Nicht alle eignen sich für Schwangere!
Vaginalinfektionen sind während der ganzen Schwangerschaft, besonders aber in den Wochen vor der Geburt, ein Risiko für das ungeborene Kind. Daher ist es wichtig, die regelmäßigen Untersuchungstermine beim Gynäkologen wahrzunehmen und den pH-Wert regelmäßig zu überprüfen.
Werdende Mütter sollten gut über den Schwangerschaftsverlauf und die Veränderungen, die ihr Körper während der Schwangerschaft durchmacht, informiert sein. Diese ausführliche, ganzheitliche Betreuung übernimmt der Frauenarzt. Ungewöhnliches kann dann schneller wahrgenommen und mit dem Gynäkologen besprochen werden.
Die Verantwortung liegt aber nicht nur bei Mutter und Arzt, auch arbeitsschutzrechtlich wird für die Schwangere gesorgt. In den Mutterschutzrichtlinien ist festgelegt, dass Nachtarbeit, das Heben schwerer Lasten, sowie Fließbandarbeit und langes Stehen für Schwangere nicht erlaubt ist.

- (c) Stockbyte

