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Weitere Informationen:
Humane Papillomviren (HPV)
Europäische Union fördert Aufklärungskampagne über Zervixkarzinom in Deutschland
Gesundheitslinks
www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online
www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.erna-online.de
Ernährungs- und Allergieberatung
(Seite wird in Kürze umziehen)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
Weitere Links finden Sie hier
Textanfang / Content
Humane Papillomviren (HPV) sind weltweit stark verbreitet. Sie infizieren Haut- oder Schleimhautzellen und verursachen gutartige, aber auch bösartige Tumoren. H
eute weiß man, dass für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) vor allem die HPV-„Hochrisisko- Typen“ 16 und 18 verantwortlich sind (über 75 Prozent der Fälle).
Die Viren werden durch direkten oder indirekten Hautkontakt – vornehmlich beim Geschlechtsverkehr – übertragen.
In Europa sterben jährlich etwa 15.000 Patientinnen an Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) (Quelle: Onkologie-Kongress ECCO, Paris, 2005). In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 6.500 Frauen neu an Gebärmutterhalskrebs, fast 1.700 sterben daran (Quellen: GEKID 2006, Statistisches Bundesamt 2006). Ein Großteil aller Frauen macht im Laufe ihres Lebens – oft unbemerkt – eine HPV-Infektion durch, und das Immunsystem besiegt die Erreger. Bleiben die Viren aber im Körper, Mediziner sprechen dabei von einer persistierenden Infektion, kann sich im Laufe von mehreren Jahren Krebs entwickeln.
Ein weiteres durch HPV verursachtes Krankheitsbild sind Genitalwarzen (Kondylome; Feigwarzen). Für etwa 90 Prozent sind die HPV-Typen 6 und 11 verantwortlich. Die Erkrankung betrifft Männer und Frauen, vor allem junge Menschen.
Genitalwarzen zeigen sich zunächst in Form kleiner weißlicher Knötchen, die an Schamlippen und Penis, in der Harnröhre oder im Scheiden- oder Afterbereich auftreten. Seltener entstehen sie am Gebärmutterhals, in der Leistengegend oder an den Oberschenkeln. Die Inkubationszeit liegt bei mindestens vier Wochen bis zu mehreren Monaten.
Seit Herbst 2006 bzw. Herbst 2007 stehen zwei Impfstoffe gegen HPV zur Verfügung, die die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs, der nach Infektion mit Papillomviren vom Typ 16 und 18 entstehen kann, verhindern. Die meisten Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs – etwa 75 Prozent gehen auf diese beiden Typen zurück.
Seit März 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) die Impfung gegen HPV als Standardimpfung für alle Mädchen von 12 bis 17 Jahren – am besten sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft werden. Dies wird von den Krankenkassen bundesweit bezahlt.
Im Jahr 2008 ging der Nobelpreis für Medizin an Prof. Dr. Harald zur Hausen für seine Entdeckung der Humanen Papillomviren als Erreger von Gebärmutterhalskrebs.
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>> Zum Thema Gebärmutterhalskrebs finden Sie auch Informationen in unserem
Forum Frauengesundheit.

