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www.ibera-online.de
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Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.erna-online.de
Ernährungs- und Allergieberatung
(Seite wird in Kürze umziehen)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
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Infektionsweg
Pneumokokken-Bakterien lauern überall. Sie werden wie Erkältungen durch Tröpfcheninfektion weitergegeben. Die Bakterien werden von Mensch zu Mensch übertragen, etwa durch Anhusten. Viele gesunde Menschen sind chronische Keimträger. Es wird jedoch längst nicht jeder krank, bei dem Pneumokokken die Rachenschleimhäute besiedeln. Die Keime werden meist erst dann zur Gefahr, wenn körpereigene Abwehrmechanismen wegen einer Virusinfektion oder chronischen Krankheiten geschwächt sind.
In hohem Maße gefährdet sind Kinder in den ersten beiden Lebensjahren: Ihr Immunsystem ist noch nicht in der Lage, eine Pneumokokken-Infektion ohne Hilfe abzuwehren. Lungen-, Mittelohr-, Nasennebenhöhlen- oder Hirnhautentzündung können die Folge sein. Wenn der Erreger in die Blutbahn gelangt, kommt es auch zur gefürchteten Blutvergiftung.
Pneumokokken-Infektionen sind zwar mit Antibiotika behandelbar, aber trotz rechtzeitig eingeleitetet Therapie sterben 10 bis 20 Prozent der Kinder mit schweren Pneumokokken-Erkrankungen. Eine Erklärung dafür ist, dass die Baktereien zunehmend unempfindlich gegen Antibiotika wie beispielweise Penicillin werden. Diese Unempfindlichkeit bezeichnet man als Resistenz.
In Deutschland sind die bei Kindern am häufigsten eingesetzten so genannten Makrolid-Antibiotika besonders von Resistenzen betroffen. Um Kinder angesichts der wachsenden Resistenzraten vor diesen schweren Infektionskrankheiten zu schützen, sind vorbeugende, rechtzeitige Impfungen angeraten.

