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Gesundheitslinks
www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online
www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.erna-online.de
Ernährungs- und Allergieberatung
(Seite wird in Kürze umziehen)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
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Textanfang / Content
Grundsätzlich sollte bei Durchfallerkrankungen im Säuglings- und Kleinkindalter immer der Arzt zu Rate gezogen werden, da Kinder durch den hohen Flüssigkeitsverlust gefährdet sind, insbesondere bei anhaltenden Beschwerden und schweren Verlaufsformen. Auch sollten dem Kind Medikamente auf keinen Fall „auf eigene Faust“ gegeben werden – sie schaden oft mehr als sie nutzen!
Wie bei den meisten Viruskrankheiten existiert auch gegen Rotaviren keine medikamentöse Therapie, die die Virusvermehrung aufhalten könnte. Da der Flüssigkeits- und Salzverlust sehr hoch ist, versucht man zunächst, diese Stoffe zu ergänzen. Das erfolgt in mühsamer Kleinarbeit löffelweise oder mit Fläschchen am besten mittels spezieller Elektrolytlösungen (orale Rehydratation). Manchmal werden auch Präparate verordnet, die Lactobazillen enthalten, diese können sich günstig auf den Verlauf auswirken (Lactobazillen kommen natürlicherweise im Darm vor, werden aber bei Infektionen mit anderen Erregern „verdrängt“).
Ein Klinikaufenthalt ist für ein Baby und natürlich auch die Eltern sehr belastend. Dennoch ist bei schweren Verläufen die Kinderklinik die letzte Rettung, denn dort kann der hohe Verlust an Wasser und Salzen mittels Infusionen ausgeglichen werden. Und die Kinder, die auch Fieberkrämpfe entwickeln können, sind ständig in ärztlicher Obhut. Manchmal werden erkrankten Neugeborenen auch Antikörperpräparate gegeben.
Allgemeine Vorbeugung und Hygiene:
Rotaviren sind trotz Hygienemaßnahmen nur bedingt in den Griff zu bekommen, dennoch sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden: In Kliniken isoliert man die erkrankten Kinder, sie werden von separatem Personal gepflegt. Mit aufgenommene Eltern müssen sich von fremden Kindern strikt fernhalten. Ein strenges Befolgen der Hygienevorschriften ist notwendig, dazu gehört das Tragen von Handschuhen und Schutzkitteln beim Windeln, zusätzliche Reinigung der Toiletten, intensivierte Händehygiene und die häufige Desinfektion mit ausdrücklich bei Rotaviren geeigneten Mitteln.
Mehr über den Infektionsweg lesen Sie hier.

