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www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.erna-online.de
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www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
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Generell bei Menschen ab 50 Jahre oder wenn der Zoster an Kopf oder Hals auftritt, bei Personen mit Vorerkrankungen (Krebsleiden, immunsupprimierte Patienten, schwere Hautkrankheiten) wird meist eine medikamentöse Therapie empfohlen. Das Risiko eines komplizierten Verlaufes ist in diesen Fällen zu groß.
Wichtig ist, die virushemmenden Medikamente (antivirale Therapie) so früh wie möglich einzunehmen, d. h. innerhalb 48 bis max. 72 Stunden nach Beginn der Hautprobleme. Je nach Schweregrad oder Risiko kann dies in Tablettenform oder aber mit Kurzinfusionen (bei immunsupprimierten Patienten) geschehen.
Begleitend können die Hautsymptome gelindert werden, wenn austrocknende, zinkhaltige Lotionen oder desinfizierende Umschläge angewendet werden. Außerdem sollten die akuten Schmerzen mit entsprechend wirksamen Medikamenten unterdrückt werden. Ob dies, konsequent angewendet, allerdings die Entwicklung einer langanhaltenden postherpetischen Neuralgie (PHN) verhindert, ist nicht belegt. Hat sich erst einmal eine PHN entwickelt, stößt die Schmerztherapie in vielen Fällen an ihre Grenzen. So leiden etwa 20 Prozent der Zosterpatienten sechs Monate nach Therapiebeginn immer noch unter chronischen Schmerzen. Das ist für den Betroffenen belastend und stellt zudem nicht selten das Arzt-Patientenverhältnis auf eine harte Probe.

