DGK e.V. -Arzneimittel und Biosubstanzen/Mikronährstoffe: Wechselwirkungen und Nebenwirkungen erkennen und ausgleichen
Gesundheitsinformationen zu:
Arzneimittel, Biosubstanzen, Medikamenteneinnahme, Nebenwirkungen, Vitaminmangel, Stoffwechsel, Senioren
skip_nav

Suche

 

Service-Content

Anzeige

Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.erna-online.de
Ernährungs- und Allergieberatung
(Seite wird in Kürze umziehen)

 

www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

Weitere Links finden Sie hier

 

 


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Gesundheitsthemen / Mikronährstoffe/Biosubstanzen / Wechselwirkungen mit Arzneimitteln
Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Der eigentliche Beginn einer sogenannten Alterskrankheit liegt meist schon Jahrzehnte zurück, bevor sich ihre ersten Symptome bemerkbar machen. Inzwischen gilt als gesichert, dass der degenerative Abbau, der in die Erkrankung mündet, von Ernährungsfaktoren begünstigt wird. Es ist der Mangel an bestimmten Mikronährstoffen, der die antioxidativen Abwehrmechanismen, Enzymaktivitäten und den Zellstoffwechsel verlangsamen oder sogar blockieren kann.

Senioren leiden verstärkt unter Nebenwirkungen von Medikamenten
Senioren leiden häufiger als andere Bevölkerungsgruppen unter ungünstigen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Mikronährstoffen. Foto: PT DLR/BMBF

Zusätzliche Störfaktoren, wie etwa die Einnahme bestimmter Medikamente, können diesen Mangel noch begünstigen, denn Arzneimittel und Mikronährstoffe nutzen die gleichen Transport- und Stoffwechselwege. Teilweise konkurrieren sie im Stoffwechsel um Vehikel, Enzyme oder Zielorte. Das ist einer der Gründe, warum bei anhaltendem Medikamentengebrauch das Risiko für unerwünschte Wirkungen steigt. Gerade dann erfordert der Mikronährstoffhaushalt besondere Beachtung. Mit gezielt bilanzierter Diät lässt sich eine durch Medikamenteneinnahme verursachte Nährstoff-Unterversorgung auffangen.

Schon bei der Planung einer Therapie sollten Informationen über die aktuelle Nährstoffversorgung des Patienten in die therapeutische Entscheidung einfließen.

Senioren haben aufgrund altersbedingter physiologischer Veränderungen ein besonders hohes Risiko für Interaktionen von Arzneimitteln und Mikronährstoffen, zum Beispiel durch verringerte Magensäureproduktion, hormonelle Störungen oder Einschränkung von Stoffwechselleistungen. Andererseits nehmen gerade ältere Menschen im Durchschnitt zwischen dreiund sechs verschiedene Medikamente am Tag ein, manchmal sogar erheblich mehr. Hier ist individuelle Vorsorge besonders wichtig.

 

Fusszeile / Impressum