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Sturzrisiken im Herbst

(sgl) Mit Vorliebe klettern Kinder auf Bäume. Dieses kindliche Interesse findet eine besondere Herausforderung, wenn reife Äpfel, Birnen oder Pflaumen an den Ästen locken. Um die hochgesteckten Ziele in Baumwipfeln zu erreichen, nehmen Kinder viele Anstrengungen auf sich. Zur Beschaffung von erforderlichen Hilfsmitteln, mit denen erste Kletterhürden überwunden werden können, zeigen Kinder einen unerschöpflichen Ideenreichtum. Bretter, Eimer, Kisten oder Spielgeräte sind schnell herbeigeholt.

Leider sind diese Kletterexpeditionen mit einem großen Unfallrisiko verbunden, das durch feuchte Baumrinde, rutschige Blätter und morsche Äste noch erhöht wird. Die drohende Rutsch- und Sturzgefahr kann von Kindern oft nicht richtig eingeschätzt werden. Außerdem neigen Kinder zur Überschätzung ihrer eigenen Fähigkeiten. Unsicherheit taucht häufig dann auf, wenn die eigene Muskelkraft nachlässt, Ängste bewusst werden oder Spielkameraden zu weiteren Mutproben auffordern. In derartigen Situationen wird aus einem harmlos scheinenden Spiel ein gefährliches Abenteuer.

Die häufigsten Folgen von Stürzen sind Schädel-Hirnverletzungen, Knochenbrüche und Prellungen. Durch herbstliche Witterungseinflüsse besteht nicht nur beim Klettern, sondern auch beim Radfahren, Rollerfahren und Skaten erhöhte Sturzgefahr. Bei einigen Freizeitaktivitäten können Helme und Gelenkschützer vor schweren Sturzverletzungen bewahren. Alle Schürfwunden, Beulen und Schnittverletzungen, die beim Spielen und Toben entstehen können, lassen sich damit aber kaum verhindern. Deshalb ist es ratsam, für die schnelle und praktische Erstversorgung von Wunden und Blessuren gerüstet zu sein.

Eine kompakte Erste-Hilfe-Tasche für Kinder, die kaum größer ist als ein Taschenbuch, bietet notwendige Hilfsmittel für die Erstversorgung von Unfallverletzungen.
Dieser praktische Begleiter für Freizeitaktivitäten, der zusätzlich über einen ausführlichen Ratgeber für die Soforthilfe bei typischen Verletzungen im Kindesalter verfügt, ist in Apotheken erhältlich.

(sicher – gesund – lebendig (sgl), 4/2001)

 

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