Hauptnavigation
- 1: Gesundheitsthemen.
- 2: Fachleute.
- 3: Presse.
- 4: Das DGK.
- 5: Veranstaltungen.
- 6: Gesundheitstests.
- 7: Telefon-Hotlines.
- 8: DGK-Shop.
- 9: Links.
- 10: A - Z.
Auszeichnungen / Qualitätssiegel

![]()
Wir befolgen den HONcode Standard.
Kontrollieren Sie dies hier.

Service-Content
Gesundheitslinks
www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online
www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.erna-online.de
Ernährungs- und Allergieberatung
(Seite wird in Kürze umziehen)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
Weitere Links finden Sie hier
Textanfang / Content

- Ein Sonnenbad kann den Vitamin-D-Speicher etwas füllen, dennoch ist Vitamin-D-Mangel in Mitteleuropa weit verbreitet. Foto: MEV
Vitamin-D-Bedarf ist kaum durch Lebensmittel zu decken und essenziell zur Vorsorge
Vitamin-D-Mangel ist ein mittlerweile allgemein anerkannten, weltweites Phänomen, berichtet das "American Journal of Clinical Nutrition" in seiner April-Ausgabe. Auch für Deutschland ist dieser Mangel belegt: Laut Nationaler Verzehrsstudie haben 82 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel. Grund: Deutschland liegt zu weit nördlich, um über eine ausreichende Sonneneinstrahlung die Hautproduktion von Vitamin D zu stimulieren, zumal im Winterhalbjahr.
Nur wenige Lebensmittel enthalten natürliches Vitamin D in Konzentrationen, die zur Erzielung optimaler Blutspiegel überhaupt beitragen können.
Ein Mangel an Vitamin D kann bei Kindern zu Rachitis führen, bei Erwachsenen zu Osteopenie (verminderte Knochendichte), Osteoporose und Frakturen. Darüber hinaus bestehen etablierte Zusammenhänge zwischen Vitamin-D-Mangel und einem erhöhtem Erkrankungsrisiko für häufige Krebsformen (Darm-, Prostata- und Brustkrebs), Depressionen, Autoimmunerkrankungen, Bluthochdruck und Infektionen.
Quellen:
Holick MF, Chen TC (2008): "Vitamin D deficiency: a worldwide
problem with health consequences", American Journal of Clinical Nutrition 2008 Apr; 87(4):1080S-6S
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 04.06.08
- zum Lexikon-Artikel "Vitamin D"
DGK-Praxistipp für Fachleute:
Um die positiven Effekte von Vitamin D auf die Gesundheit zu maximieren, ist ein Blutserumspiegel 25-Hydroxyvitamin D von mindestens 75 nmol/L bzw. 30 ng/mL notwendig. Bei nicht ausreichender Sonneneinstrahlung werden täglich mindestens 800-1000 I.E. Vitamin D3 benötigt, um diesen Blutspiegel zu erreichen und zu halten. Vitamin D2 kann hier ebenso effektiv sein, um diese Konzentration aufrechtzuerhalten.

