DGK e.V. -Das Dengue-Fieber ist eine in den Tropen weltweit verbreitete Virusinfektion mit mehreren Millionen jährlicher Erkrankungsfälle.
Gesundheitsinformationen zu:
Insektenübertragene, Krankheit, Dengue-Fieber, Tropen, Virusinfektion, Inkubationszeit, Symptome, Stechmücke, WHO, DGK, Gesundheit
skip_nav

Suche

 

Service-Content

Weitere Informationen:

Schutz vor Insekten

Anzeige

Gesundheitslinks

 

www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.erna-online.de
Ernährungs- und Allergieberatung
(Seite wird in Kürze umziehen)

 

www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

Weitere Links finden Sie hier

 

 


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Meldungen / Archivmeldungen 3 / Dengue-Fieber nimmt zu
Dengue-Fieber nimmt zu

Das Dengue-Fieber ist eine in den Tropen weltweit verbreitete Virusinfektion mit mehreren Millionen jährlicher Erkrankungsfälle. Die Übertragung der Viren erfolgt durch die Stiche bestimmter auch tagesaktiver Mückenarten und zwar der Aedes aegypti und der Aedes albopticus, der so genannten asiatischen Tigermoskitos. Insgesamt sind den Forschern heute vier Serotypen der Erkrankung bekannt.

Nach zwei- bis zehntägiger Inkubationszeit kommt es in den meisten Fällen zu einem leichten grippalen Infekt. Zehn Prozent der Betroffenen leiden an hohem Fieber mit starken Kopf- und Gliederschmerzen. In seltenen Fällen kann die Krankheit zum gefürchteten Dengue-hämorrhagischen Fieber (DHF) und dem Dengue-Schock- Syndrom führen. Diese treten vor allem bei Kindern unter 15 Jahren und nach Zweitinfektionen mit einem anderen Serotyp auf.

Da es (noch) kein Medikament gegen die Viren gibt, kann die Behandlung nur die Symptome lindern. Ein Impfstoff befindet sich noch in der Entwicklung. Der Vorbeugung dienen Maßnahmen zur Bekämpfung der Mücken und zur Verhinderung von Mückenbissen.

Dengue-Fieber grassiert in vielen außereuropäischen Ländern. Forscher berichten, dass immer mehr Touristen die Krankheit als ungewolltes Urlaubssouvenir mitbringen. Experten warnen jedenfalls vor der immer weiteren Ausbreitung der Krankheit, berichtet die Medical Tribune in ihrer jüngsten Ausgabe.

Registrierte das Berliner Robert Koch Institut ( www.rki.de ) im Jahre 2001 insgesamt 60 Fälle von Dengue-Virus-Infektionen, waren es im Jahr 2008 bereits 273. In den vergangenen Jahren beobachtete man auch in den von Deutschen gern bereisten Dengue- Endemiegebieten wie Südostasien, dem westlichen Pazifik sowie Mittel- und Südamerika eine besonders hohe Inzidenz in der einheimischen Bevölkerung. Da bei Reiserückkehrern mit kurzen Fieberanfällen oft keine Untersuchung auf das Dengue- Virus durchgeführt wird, dürfte die Dunkelziffer höher liegen. Dengue-Fieber kommt heutzutage in über 100 subtropischen und tropischen Ländern vor. Geschätzte 50 Millionen Krankheitsfälle treten pro Jahr auf. Die WHO geht von jährlich 22.000 Todesfällen weltweit aus. Betroffen sind in erster Linie städtische und semi-urbane Gebiete. Vor 1970 war die DHF-Form der Erkrankung in nur neun Staaten der Welt bekannt. Experten warnen Reisende sich vor Insektenbissen zu schützen. 42 Prozent der Deutschen, die Dengue-Fieber mitbrachten, waren in Südostasien auf Urlaub. Da das Virus auch von der Stechmücken Aedes albopictus übertragen werden kann, warnt die WHO: Diese lebt auch in den USA, in Teilen Europas und verschiedenen lateinamerikanischen und karibischen Ländern. Die WHO geht davon aus, dass unsachgemäße Entsorgung von Abfall, insbesondere Autoreifen und Plastikflaschen, in denen sich kleine Wasserreservoirs bilden, der ideale Nährboden für die Mücken ist.

Weitere Informationen über hämorhagisches Fieber durch Dengue-Viren:
www.who.int/topics/dengue/en/

Weitere Meldungen


 

Fusszeile / Impressum