DGK e.V. -Informationsdienst Ernährung Forschung Gesundheit (efg), Jahrgang 12, Ausgabe 3 - 2002 Themen:Medikamente, Verstopfung, Pommes, Chips, Olivenöl, Kürbisse
Gesundheitsinformationen zu:
Deutsches Grünes Kreuz, Medikamente, Verstopfung, Pommes, Chips, Olivenöl, Kürbisse
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Ernährung Forschung Gesundheit
efg, Jg. 12, Sonderausgabe 'Verstopfung - Stau im Darm' November 2002

Über 300 Medikamente können eine Verstopfung auslösen (3337 Zeichen)
 

(efg) Viele Menschen leiden an Verstopfung. Sie kann viele Ursachen haben, zum Beispiel Medikamente: Über 300 Arzneimittel können die Transportzeit der Nahrung durch den Darm verzögern. Davon sind besonders ältere Menschen und chronisch Kranke betroffen.

Verstopfung ist eines der häufigsten gesundheitlichen Probleme in Deutschland - etwa ein Drittel der Bevölkerung leidet darunter. Die Ursachen sind vielfältig, beispielsweise spielt unsere moderne Lebensweise mit Bewegungsmangel, ballaststoffarmer Ernährung oder eine zu geringe Trinkmenge eine wichtige Rolle. Eine häufig unterschätzte Ursache stellen Medikamente dar. Hiervon sind besonders Patienten mit chronischen Krankheiten und ältere Menschen betroffen. Experten halten die Einnahme von Arzneimitteln sogar als häufigsten Auslöser für die Stuhlverstopfung bei Älteren. Insbesondere die gleichzeitige Einnahme mehrerer Präparate verstärkt oder unterhält eine Darmträgheit.

Die Liste der Medikamente, die eine stopfende Nebenwirkung mit sich bringen können, ist lang (siehe unten). Mindestens 300 Arzneimittel der "Roten Liste" gehen mit einer Häufigkeit von mehr als fünf Prozent mit Verstopfung einher. Hierunter befinden sich auch einige "Renner" der rezeptfrei erhältlichen Mittel wie Antazida (Mittel zur Pufferung der Magensäure) oder Eisenpräparate.
Wer wissen möchte, ob ein bestimmtes Medikament eine Verstopfung begünstigt, findet diese Information im Beipackzettel oder fragt die Mitarbeiter in der Apotheke. Gegebenenfalls sollte dann mit dem Arzt beraten werden, ob diese Arznei durch eine andere ersetzt werden kann. Außerdem ist es wichtig, Arzt oder Ärztin über den Gebrauch rezeptfreier Präparate zu unterrichten.

Eine durch Arzneimittel ausgelöste Verstopfung klingt in der Regel ab, wenn das auslösende Mittel nicht mehr benötigt oder abgesetzt wird - dies muss jedoch immer mit dem Arzt abgestimmt werden. Häufig jedoch kann nicht auf das die Verstopfung fördernde Medikament verzichtet werden. Dann wird die Behandlung des Symptoms notwendig. Manchmal helfen allgemeine Maßnahmen wie viel trinken oder eine ballaststoffreiche Ernährung. In vielen Fällen ist allerdings die gezielte Aktivierung der Darmtätigkeit nötig. Die Amerikanische Gastroenterologische Vereinigung (AGA) empfiehlt bei Verstopfung mit verlangsamtem Darmtransport neben Ballaststoffen und Mineralsalzen stimulierende Wirkstoffe wie Bisacodyl. Diese Wirksubstanz regt direkt die Muskulatur des Dickdarms an und bringt so die natürliche Darmfunktion wieder in Gang. Die gute Verträglichkeit von Bisacodyl ist in einer Studie auch für die Langzeitanwendung nachgewiesen worden.

Fazit: Eine durch Medikamente ausgelöste Verstopfung muss nicht hingenommen werden. Es gibt wirksame Mittel, um die Darmtätigkeit wieder anzuregen.

Medikamente, die Verstopfung als Nebenwirkung haben können:

Anti-Parkinsonmittel, Antidepressiva, Antirheumatika, Antiepileptika, Antituberkulosemittel, Antimykotika, Chemotherapeutika, Eisenpräparate, entwässernde Mittel (Diuretika), Gestagene, Hustenblocker, Lipidsenker, krampflösende Mittel, Mittel gegen hohen Blutdruck, Mittel gegen zuviel Magensäure (Antazida), Neuroleptika, Röntgenkontrastmittel (Bariumsalze), starke Schmerzmittel, Thrombozytenfunktionshemmer, Tranquilizer, Prostatapräparate


Kinder lieben Obst und Gemüse mundgerecht (1000 Zeichen)
 

(efg) Wer möchte, dass sein Kind auch bei Obst und Gemüse zugreift, sollte kleine Stücke und verschiedene Sorten anbieten.

In einer Studie der Universität Dortmund wurde untersucht, wie man Grundschulkinder motivieren kann, mehr Obst und Gemüse zu essen. Werden sie von ganzen Früchten angelockt oder lieben sie es eher in Stückchen? "Finger food" ist offenbar das Zauberwort - Speisen also, die in kleinen, mundgerechten Portionen gereicht werden. Hier greifen Kinder gerne und auch immer wieder zu, wie die Studie zeigt. Vor großen Portionen scheuen sie eher zurück oder es landet viel im Abfalleimer. Denn die meisten Kindern können ganze Früchte oder Gemüse nicht "in einem Rutsch" verzehren. Der Rest bleibt liegen, wird unansehnlich und ist damit für die Kinder nicht mehr attraktiv. Außerdem mögen es die Kinder, auswählen zu können.
Wer also sein Kind mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgen will, sollte kleine Portionen unterschiedlicher Obst- und Gemüsesorten über den Tag verteilt anbieten.


Heiß erwischt: Pommes, Chips & Co (4239 Zeichen)
 

(efg) Die krebserregende Substanz Acrylamid ist in stärkehaltigen, hoch erhitzten Lebensmitteln zu finden, zum Beispiel in Pommes frites, Chips und Frühstücks-Cerealien. Dies stellt ein ernst zu nehmendes gesundheitliches Risiko dar. Bis eine Entwarnung gegeben werden kann, sollten die Verbraucher die belasteten Lebensmittel meiden.

Ob mit Ketchup oder "Mayo" - Pommes frites zählen zu den Rennern bei den Fastfood-Gerichten. Besonders Kinder und Jugendliche lieben die frittierten Kartoffelstäbchen, aber auch viele Erwachsene greifen gerne zu. So wurden im Jahr 2001 laut Deutschem Tiefkühlinstitut über 260.000 Tonnen Pommes verzehrt. Doch nun ist der geliebte Snack in Verruf geraten.

Ende April diesen Jahres informierte die schwedische Lebensmittelbehörde, dass Wissenschaftler in einer Reihe von Lebensmitteln Acrylamid entdeckt hatten. Acrylamid ist eine Substanz, die normalerweise zur Produktion von Kunststoffen verwendet wird. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, kann es aber auch bei der Herstellung von Lebensmitteln entstehen. Dies betrifft stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln oder Getreide, die über 160 Grad erhitzt, also gebraten, gebacken oder frittiert werden.
Die höchsten Werte weisen Pommes frites und Chips auf; aber auch in Knäckebrot, Frühstücks-Cerealien, Kräckern, Keksen und Popcorn wurde die schwer nachzuweisende Substanz gefunden. Acrylamid ist je-doch nicht nur in industriell produzierten Lebensmitteln enthalten; die schädliche Substanz kann bei den genannten Voraussetzungen auch zu Hause, in der Großküche oder in der Gastronomie entstehen. Eine weitere Quelle stellen Kosmetika und Rauchen dar.

In Tierversuchen wirkt Acrylamid krebserregend und erbgutverändernd. Was bedeutet das für den Menschen? "Acrylamid ist eine Substanz, die wahrscheinlich auch beim Menschen Krebs auslösen und das Erbgut schädigen kann", meint dazu Dr. Dieter Arnold, Leiter des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV). Deshalb sieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm Körpergewicht eines Menschen als Höchstmenge für die tägliche Aufnahme an. Dieser Wert kann insbesondere von Kindern schnell überschritten werden. Denn bei Pommes und Chips wurden Spitzenbelastungen von über 3000 Mikrogramm pro Kilogramm gefunden. Damit stellt Acrylamid ein ernst zu nehmendes gesundheitliches Risiko dar.

In den letzten Monaten arbeiteten Gesetzgeber und Industrie mit Hochdruck an der Lösung dieses neu entdeckten, brisanten Problems. Zunächst wurden sichere Analysemethoden entwickelt. Nun müssen flächendeckende Messungen durchgeführt werden, um das tatsächliche Gesundheitsrisiko zu ermitteln. Gleichzeitig wird in technologischen Versuchen erforscht, welche Maßnahmen eine Senkung der Acrylamidgehalte bewirken. Langfristig müssen die Werte so weit wie möglich gesenkt werden.
Inzwischen gilt für die Verbraucher, dass die tägliche Aufnahme von Acrylamid so niedrig wie möglich sein sollte, um das gesundheitliche Risiko gering zu halten. Besonders Eltern sollten auf die Lebensmittelauswahl ihrer Kinder achten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die Europäische Verbraucherzentrale (EVZ) geben folgende Empfehlungen:

  • Lebensmittel wie Pommes frites oder Chips sollten nur selten und in kleinen Mengen verzehrt werden. Sie sind übrigens auch aus anderen Gründen nicht zu empfehlen: Sie enthalten nämlich viel Fett und Salz, aber nur wenige Vitamine und Mineralstoffe.
  • Auf geröstete Frühstücks-Cerealien (Crisps, Pops, Knusperflocken etc.) sollte man im Moment ebenfalls verzichten. Statt dessen kann ein Müsli aus Getreideflocken selbst zusammengestellt werden. Damit spart man auch unnötige Zuckerzusätze.
  • Anstelle von Knäckebrot kann normales Brot gewählt werden.
  • Knabbereien wie Kräcker oder Popcorn sollten stark eingeschränkt werden.
  • Für die Zubereitung von Lebensmitteln sind niedrige Temperaturen zu bevorzugen. Das bedeutet: Kochen oder dünsten statt backen, frittieren oder grillen. Auch bleiben empfindliche Nährstoffe dadurch besser erhalten.
  • Eine abwechslungsreiche Ernährung enthält viel Obst, Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte, aber wenig stark verarbeitete Lebensmittel.


Kinder: Ran an die Pulle!
Kinder trinken oft zu wenig (2714 Zeichen)
 

(efg) Viele Kinder und Jugendliche trinken zu wenig und zu selten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Paderborn. Mögliche Folgen sind verminderte Aufmerksamkeit und ein Nachlassen des Konzentrationsvermögens.


"Trink nicht so viel, dann hast du gleich keinen Hunger mehr!" Klingt Ihnen dieser Satz auch noch in den Ohren? Generationen von Kindern wuchsen mit dem Hinweis auf, zunächst sei der Hunger und dann erst der Durst zu stillen. Diese Volksweisheit gilt jedoch schon lange nicht mehr. Heute heißt es: Kinder sollten über den ganzen Tag verteilt regelmäßig Flüssigkeit aufnehmen, am besten in Form von Wasser, Saftschorlen, Früchte- oder Kräutertees.

Ist aber diese Botschaft schon bis in die Elternhäuser vorgedrungen? Dieser Frage nahmen sich Prof. Dr. oec. troph. Helmut Heseker und Prof. Dr. med. Michael Weiss von der Universität Paderborn an und untersuchten die Trinkgewohnheiten unseres Nachwuchses. Heraus kam, dass die durchschnittliche Flüssigkeitszufuhr deutlich unter den empfohlenen Richtwerten liegt. Soll heißen: Kinder und Jugendliche trinken nicht genug. Die 9- bis 13-Jährigen nehmen zum Beispiel rund 20 Prozent zu wenig Flüssigkeit zu sich. Bei den Mädchen sind die Werte im Durchschnitt schlechter als bei den Jungen.

Wer zu wenig trinkt, bei dem sinken Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit. Hingegen steigt längerfristig die Gefahr, dass sich Harnsteine bilden. Auch das Krebsrisiko im Dickdarm und in den Harnwegen erhöht sich. Also: Lasst die Kinder ran an die Pullen. 6- bis 13-Jährige sollten 1 Liter, 13- bis 19-Jährige 1,5 Liter täglich trinken. Hier ein paar Tipps, wie die empfohlene Menge erreicht werden kann.

  • Zum Essen sollten immer auch Getränke angeboten werden. Allerdings ist nicht jedes Getränk geeignet. Süße Säfte und Limonaden sollten die absolute Ausnahme sein. Gut geeignet sind Wasser, Saftschorlen sowie Früchte- oder Kräutertees. Auch Milch sollte regelmäßig getrunken werden - aber sie zählt aufgrund ihres Eiweiß- und Fettgehaltes eher als Lebensmittel denn als Getränk und wird daher nicht als Flüssigkeitsspender gerechnet.
  • Eine Flasche Wasser kann überall dort bereitstehen, wo sich die Kinder aufhalten: beim Schreibtisch, im Spielzimmer, in der Küche. Außerdem gehört auch zum Schulfrühstück und in die Sporttasche immer ein Getränk.
  • Bei jeder Anstrengung wie auch bei Hitze sollte darauf geachtet werden, dass die Kinder den Flüssigkeitsverlust wieder ausgleichen, das heißt ausreichend trinken.

Kinder haben - wie übrigens ältere Menschen auch - nur ein schwach ausgeprägtes Durstempfinden. Daher ist es um so wichtiger, dass sie sich an regelmäßiges Trinken gewöhnen. Dazu sollten Eltern ihre Kinder immer wieder ermuntern.


Kostbares Olivenöl (1423 Zeichen)
 

(efg) Immer wieder werden die gesundheitlichen Vorteile vom "Gold des Südens" gepriesen. So erkranken in Mittelmeerländern, in denen traditionell viel Olivenöl verzehrt wird, weniger Menschen an Arteriosklerose und koronaren Herzkrankheiten als in den nordeuropäischen Ländern.

Olivenöl hat einen günstigen Einfluss auf die Blutfettwerte, da es so genannte einfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Diese senken den Ge-samtcholesterinspiegel wie auch die Werte des schädigenden "schlechten" LDL-Cholesterins. Gleichzeitig verbessern sie den Anteil des gefäßschonenden "guten" HDL-Cholesterins.
Eine amerikanische Forschergruppe hat nun einen weiteren positiven Effekt des kostbaren Fettes gefunden. Unter einer mediterranen Ernährung mit einem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren zeigten die Blutgefäße der Patienten eine deutliche Erweiterung des Durchmes-sers. Aus diesem Ergebnis wird geschlossen, dass eine solche Ernährung auch einen direkten, günstigen Einfluss auf die innerste Zellschicht der Blutgefäße hat.
Dies bestätigt abermals die Empfehlungen für die mediterrane Ernährung mit viel Gemüse und Obst, Fisch und (wenig) magerem Fleisch. Olivenöl dient dabei als Hauptfettlieferant, wird aber nicht in Mengen, sondern in Maßen verwendet. Wer es sich also gut gehen lässt wie "Gott in (Süd-) Frankreich", tut damit gleichzeitig noch etwas für die Gesundheit. Schöner kann gesunde Ernährung nicht sein...


Nicht nur für Halloween: Die Pfundskerle liegen voll im Trend
Kürbisse: kugelrund, bunt und gesund (2972 Zeichen)
 

(efg) "Kürbisse sind gefragt wie nie zuvor", schwärmt der Obsthändler um die Ecke. Spätestens seit das amerikanische Halloween-Fest am 31. Oktober auch in Deutschland Einzug gehalten hat, ist im Herbst der Kürbis aus Haus und Garten nicht mehr wegzudenken. Als Dekoration in allen Formen und Farben, aber auch in der Küche wird der Kürbis immer beliebter. Galt er nach dem Krieg noch als "Arme-Leute-Essen", so steht er heute auf dem Speisezettel vieler Gourmets ganz oben.

Die Kürbisse gehören wie die Gurken, die Zucchini und die Melonen zur Familie der Kürbisgewächse. Ursprünglich stammen sie aus Mittelamerika, fanden jedoch durch die Eroberer eine weltweite Verbreitung. Schon die Medizinmänner der Indianer kannten die Heilkräfte der großen gesunden Kugel: Das gestampfte Fruchtfleisch wurde mit Quellwasser vermischt und zur Heilung von Verletzung und Brandwunden auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Bei Verrenkungen wurden Kürbisblätter erwärmt und um die betroffenen Gliedmaßen gewickelt.

Tatsächlich sind Kürbisse gesunde Sattmacher fast ohne Kalorien. Der Nährwert von 100 Gramm Fruchtfleisch liegt bei 6 Kalorien. Kürbisse enthalten viel Calcium, Eisen und Phosphor sowie extrem viel Beta-Karotin, welches unter anderem die Abwehrkräfte stärkt und die Tumorentwicklung hemmt. Dazu kommen noch die Vitamine E und C sowie vier B-Vitamine. Sie haben ein ausgesprochen günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis und verfügen über beachtliche Mengen an Mineralien und Kieselsäure. Durch ihren hohen Basenüberschuss wirken sie stuhlregulierend, blutdrucksenkend und hautreinigend.

  • Kürbiskerne und Kürbisöl werden heute überwiegend bei gutartigen Prostatavergrößerungen eingesetzt. Die wissenschaftlich nachgewiesene Heilkraft der Kürbisse lässt sich jedoch auch allgemein gegen Harnwegserkrankungen sowie überhöhte Blutfette und Nierenschwäche einsetzen. Eine sechswöchige Kürbis-Kur hat sich bei Funktionsschwäche der Nieren bewährt, da sie mild entwässern.
  • Pures Kürbiskernöl hilft gegen ausgetrocknete, überstrapazierte, rissige Haut an Händen und Füßen. Auch eine Maske aus Fruchtfleisch, Eigelb, Kürbiskernöl und Apfelessig tut der Haut gut und verleiht im Winter ein Schutzschild gegen frostigen Wind. Offene Wunden sollen mit Kürbiskernpulver verheilen.


Für die Küche:
Am vielseitigsten verwendbar sind die Sorten Butternut, Uchiki Kuri, Muscade de Provence und Bleu de Hongrie. Ebenfalls sehr gut geeignet ist die Gruppe der Acorns und Hubbards. Bei der Verwendung der althergebrachten Sorte Gelber Zentner sollte man beachten, dass ihr Fruchtfleisch sich nur zum Einlegen als Kürbis süß-sauer eignet.

Rekorde:
Der größte Kürbis der Welt stammt aus Sammamish, Washington, in den USA. Züchterin ist Geneva Emmons. Sein Gewicht betrug unbeschreibliche 1262 lb, das sind etwas über 571 Kilogramm (kg). Gewogen wurde er am 6. Oktober 2001 in Canby, Oregon. Der größte Kürbis Europas stammt aus dem Garten von Sergio Moretti aus Italien und wog 292,8 kg.



Kürbisse: kugelrund, bunt und gesund© DGK

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