DGK e.V. -Informationsdienst Infektion und Prävention Spezial (ips), Jahrgang 6, Ausgabe 1 - 2000 Themen: Tuberkolose, Prävention, HIV, HIV-Prophylaxe, Pneumokokkeninfektion, Impflücken, Ehrlichiose, Zecken, Helmut-Stickl-Preis
Gesundheitsinformationen zu:
Deutsches Grünes Kreuz, Tuberkolose, Prävention, HIV, HIV-Prophylaxe, Pneumokokkeninfektion, Impflücken, Ehrlichiose, Zecken, Helmut-Stickl-Preis
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Infektion und Prävention Spezial
IPS, Jg. 6, 1 - 2000

Reaktivierung vermeiden (3136 Zeichen)
 

Tuberkulose-Prävention bei HIV-Positiven


(dvv) Etwa 1 bis 2 Milliarden Menschen sind weltweit mit Tuberkulose infiziert. Circa 16 Millionen haben eine aktive Erkrankung, während der Rest die Bakterien latent beherbergt. Gegen diese latenten Bakterien, die zu jeder Zeit wieder aktiv werden können, stehen bisher keine wirksamen Mittel zur Verfügung. Hier besteht nach wie vor die Problematik, dass eine erfolgreiche Behandlung zwar die Erkrankung zum Stillstand bringen kann, die latenten Bakterien jedoch nicht beeinflusst. Dies ist besonders bei HIV-Positiven kritisch, weil die Betroffenen zum einen selbst wegen ihrer Immunsuppression an aktiver Tuberkulose erkranken und sterben, zum anderen die Erreger in ihre Umgebung streuen können. Dies vor allem ist der Grund, weshalb die Tuberkulose in den letzten Jahren trotz intensiver Programme in Ländern mit hoher HIV-Prävalenz zunimmt.

Solche Programme beruhen zum einen auf intensiver Fallsuche und zum anderen auf einer streng überwachten Arzneitherapie, im Wesentlichen als Kurzzeit-Behandlung mit Tuberkulostatika-Kombinationen (directly-observed treatment, short-course = DOTS). Inzwischen liefen in verschiedenen Ländern auch klinische Versuche mit präventiver Tuberkulostatika-Behandlung von HIV-Positiven mit latenter Tuberkulose. Die Ergebnisse sehen zum Teil recht gut aus und lassen in HIV- und Tuberkulose- Hochrisiko-Ländern eine Senkung der Sekundär-Erkrankungsrate für Tuberkulose auf etwa 40 Prozent (bei vorherigem Nachweis einer Tuberkulin-Konversion) bzw. auf etwa 60 Prozent (bei Patienten, die nicht Tuberkulin getestet werden konnten) erwarten. Dabei waren die Ergebnisse einer Prävention mit NIH gleich gut oder besser als Rifampizin oder Pyrazinamid. Über eine Verlängerung der Lebensdauer gibt es noch keine ausreichenden Daten. Dennoch ist die Kosten-Nutzen Relation für die Therapie positiv, vor allem wegen der Verringerung der Ansteckung anderer.

Experten der WHO und UNAIDS haben aus den verschiedenen Studien folgende Empfehlungen erarbeitet:

  • Präventive Tuberkulose-Therapie ist bei Personen mit HIV/AIDS prinzipiell sinnvoll.
  • Nach Möglichkeit sollen in diese präventive Therapie nur solche Patienten eingeschlossen werden, deren Tuberkulintestung auf eine latente Tuberkulose hinweist.
  • Die Prävention soll nur dann erfolgen, wenn eine aktive Tuberkulose ausgeschlossen wurde (Röntgen Thorax, keine Tuberkulose-Symptome).
  • Das Mittel der Wahl ist Isoniazid (5 mg/kg pro Tag über mindestens 6 Monate).
  • Eine gute Überwachung der Patienten (monatlich), der Compliance und der Verträglichkeit ist unabdingbar.
  • Die Bevölkerung und vor allem HIV-Positive sollen über die Möglichkeit der präventiven Therapie aufgeklärt werden.


Davon unabhängig sollen in den betroffenen Hochprävalenz-Ländern die Fall-Suche und die Therapie-Programme (DOTS) fortgeführt werden. Diesen Programmen dürfen auch keine Resourcen oder Medikamente zu Gunsten der Prävention entzogen werden.

Dr. med. Ute Quast, Marburg

Quellen:
Bloom, B. R.; McKinney, J. D.: Nature Medicin 5, No 8, 872 (1999);
Weekly Epidem. Record 74, No 46, 385 - 400 (1999)


Erfolge moderner HIV-Prophylaxe (3907 Zeichen)
Das Risiko der perinatalen Übertragung kann durch antivirale Therapie und frühzeitige Sectio deutlich gesenkt werden

(dvv) Seit Einführung neuer antiviraler Medikamente in der präventiven Therapie hat sich die Mortalitätsrate bei HIV1-Infizierten in Europa drastisch verringert. Zum Einsatz kommt bereits frühzeitig eine Tripel-Therapie mit zwei Nucleosid-Analoga und einem Protease-Inhibitor (meist Zidovudine, Lamivudine plus Indinavir), die möglichst als Dauertherapie fortgesetzt werden soll. Damit kann für eine lange Zeit die AIDS- Erkrankung hinausgeschoben bzw. eine Remission erhalten werden. In Europa ergab sich 1998 bei unbehandelten Patienten eine Mortalität von 65,4 pro 100 Patientenjahre verglichen mit 7,4 bei dualer antiviraler und 3,1 bei Tripel-Therapie. Therapeutisches Ziel sind Virus-Plasmatiter unter der Nachweisgrenze von 500 Kopien/ml.
Im Rahmen der verbesserten Erkrankungsprophylaxe muss auch die Frage des Kinderwunsches bzw. von Schwangerschaften HIV-positiver Frauen erneut überdacht werden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass ein Kinderwunsch bei Vorliegen einer HIV-Infektion eine völlig andere Dimension aufweist als bei ungetesteten oder HIV- negativen Frauen. So ergab eine Studie, dass sich - relativ gesehen - nicht mehr HIV- positive Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden als ungetestete oder HIV-negative. Dabei wird die Frage des Schwangerschaftsabbruchs von den Betroffenen weit mehr unter dem Aspekt äußerer Zwänge und der zu erwartenden gesellschaftlichen Vorurteile sowie des individuellen sozialen Netzwerks betrachtet als aus medizinischen Gründen oder Angst vor einer Infektion des Kindes.

Das Übertragungsrisiko der Erkrankung von der Mutter auf das Kind ist heute in den Industrieländern vergleichsweise gering. Die Prophylaxe ruht dabei auf drei Säulen:
1. Antiviraler Therapie
2. Rechzeitiger Entbindung durch Sectio
3. Stillverbot.

1. Antivirale Therapie mit Zidovudin: Angestrebt werden eine präpartale Behandlung der Mutter so früh wie möglich, eine intrapartale Therapie sowie die Behandlung des Kindes unmittelbar postnatal. (Bei behandlungsbedüftiger Erkrankung der Mutter wird präpartal eine Dreifachtherapie durchgeführt, sonst wird nur Zidovudin eingesetzt.) Selbst ein verkürzter präpartaler Einsatz von Zidovudin, beginnend erst in der 36. Woche oder sogar erst während der Geburt, bringt noch eine Senkung des Übertra- gungsrisikos. Andererseits steigt das Risiko wieder an, wenn mit der Behandlung beim Neugeborenen zu spät begonnen wird.

2. Entbindung durch Sectio: Wichtig ist hier die frühzeitige bzw. rechtzeitige operative Entbindung, wie die Metaanalyse der amerikanischen und europäischen Studien gezeigt hat. Nach Möglichkeit soll die Sectio vor Beginn der Wehen bei noch intakter Fruchtblase erfolgen. Bei einer lege artis durchgeführten prä-, intrapartalen und postnatalen Zidovudin-Therapie wird so die Rate der infizierten Kinder auf 2 Prozent gesenkt (im Gegensatz zu 7,3 Prozent bei anderen Entbindungsmethoden).

3. Stillverbot: Zusätzlich lässt sich - wie seit längerem bekannt - die Ansteckungsgefahr minimieren, wenn die Kinder nicht gestillt werden.

Quellen:
International Perinatal HIV Group: The mode of delivery and the risk of vertical transmission of human immunodeficiency virus Type I. New Engl. J. Med. 340, 13, S. 977-987 (1999);
Mocroft, A. et al.: Changing patterns of mortality across Europe in patients infected with HIV-1. Lancet 352, S. 1725-1730 (1998);
Rehm, B.: Kinderwunsch und Schwangerschaft bei HIV-positiven Frauen. InfFo I/98, S. 45-49 (1998);
Wade, N. A. et al.: Abbreviated regimens of Zidovudine prophylaxis and perinatal transmission of the human immunodeficiency virus. New Engl. J. Med. 339, 20, S. 1409-1414 (1998);
Grosch-Wörner, I. et al.: HIV-Therapie in der Schwangerschaft. Deutsches Ärzteblatt 97 (3), S. C82-86 (2000)


Aufklärung verbessern - Impflücken schließen: Ärzte-Aktionen gegen Pneumokokkeninfektionen (2723 Zeichen)
 

(dvv) Am 9. Dezember 1999 lud das Deutsche Grüne Kreuz e.V. (DGK) nationale und internationale Experten, Vertreter verschiedener Ärzteorganisationen und der Fachpresse zu einem Workshop nach Berlin ein. Ziel des Treffens war es, Pneumokokkeninfektionen und die daraus resultierenden Gesundheitsprobleme stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Nicht in allen Ländern sind die Durchimpfungsraten gegen Pneumokokken so mangelhaft wie in Deutschland. Während hier nur zwei Impfdosen pro 10.000 Einwohner gegeben werden, lag die Pneumokokkenimpfrate z. B. 1997 in Österreich insgesamt bei 36,4 Impfdosen pro 10.000 Einwohner, im Bundesland Salzburg nach einer erfolgreichen Impfkampagne sogar bei 192,2/10.000. In den USA wird angestrebt, 80 Prozent der Risikogruppen bis zum Jahr 2010 vor Pneumokokkenerkrankungen zu schützen, in Deutschland werden derzeit weniger als fünf Prozent der Risikopersonen geimpft. Dies ist völlig unverständlich, da in Deutschland jährlich ca. 12.000 Menschen - vor allem alte und chronisch kranke Menschen - an Pneumokokkeninfektionen sterben.

In Belgien liegt die Durchimpfungsrate in den Risikogruppen bei 25 Prozent. Mit der Einführung des auch in Deutschland verwendeten 23-valenten Pneumokokken- Polysaccharidimpfstoffs, der die Kapseltypen einschließt, die für mehr als 95 Prozent der invasiven Pneumokokkenerkrankungen verantwortlich sind, stiegen in Belgien 1995 die Durchimpfungsraten deutlich an. In Deutschland hat die Anfang 1998 erfolgte Erweiterung der Empfehlungen für die Pneumokokkenimpfung von den Risikopatienten auf alle Menschen über 60 Jahre nicht denselben positiven Effekt gezeigt.
Die Bedeutung des niedergelassenen Arztes bei der Durchsetzung einer Impfung wird in Dänemark und den USA besonders deutlich. In beiden Ländern finden neben Aufklärungskampagnen regelmäßig Kongresse zum Thema Pneumokokken- und Influenza-Impfung statt, die zu einer deutlichen Verbesserung der epidemiologischen Situation beigetragen haben. Es ist inzwischen erwiesen, dass die simultane Impfung gegen Influenza und Pneumokokken zu einer signifikanten Abnahme der Hospitalisierungen führt und die Mortalität senkt. Auch in Deutschland wären derartige Initiativen wünschenswert und könnten dazu beitragen, dass weniger Todesfälle auf Grund von invasiven Pneumokokkeninfektionen, vor allem Pneumonien, Meningitiden und Sepsis, zu beklagen wären. Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) sollen alle Menschen ab 60 Jahre sowie Patienten mit chronischen Erkrankungen und mit Immunsuppression gegen Pneumokokken geimpft werden.



Übertragung von Ehrlichiose durch Zecken in Süddeutschland (2907 Zeichen)
 

(dvv) Zecken übertragen nicht nur die Infektionskrankheiten Lyme-Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis). Erstmals gelang in Deutschland der Nachweis, dass der heimische Holzbock auch Überträger für Bakterien der Gattung Ehrlichia sein kann. Diese für Menschen pathogenen Keime kommen als intrazelluläre Bakterien in den zytoplasmatischen Vakuolen (Phagosomen) von Monozyten und Granulozyten verschiedener Säugetierspezies vor und verursachen beim Menschen die Humane Granulozytäre Ehrlichiose (HGE).

1953 wurde das erste Mal über einen für den Menschen pathogenen Stamm dieser Bakterien in Japan berichtet. In den USA wurden verschiedene Ehrlichieae- Organismen gefunden, die beim Menschen Krankheiten mit Fieber, Kopfschmerzen und einer Leuko- und Thrombozytopenie verursachen können. In komplizierten Fällen kann es sogar zu Niereninsuffizienz, Kardiomegalie und Krampfanfällen bis zum Koma kommen. Neuere Untersuchungen und Studien zeigen, dass HGE-Infektionen auch außerhalb den USA vorkommen, vor allem in einigen europäischen Ländern, wo Zecken, Lyme Borreliose und Zecken-Enzephalitis endemisch sind.

Zur Bestimmung von HGE-Infektionen in Zentraleuropa wurde die Prävalenz von Ehrlichiose-Infektionen in Zeckenpopulationen aus Endemiegebieten Süddeutschlands untersucht. Von insgesamt 275 untersuchten Zecken zeigten 65 (21,8 Prozent) eine Borrelien- und 6 (2,2 Prozent) eine Ehrlichia-Infektion. Hierbei gab es geografische Unterschiede: In Franken war der Anteil infizierter Zecken (27,1 Prozent mit Borrelien und 2,6 Prozent mit Ehrlichia) deutlich höher als in Baden- Württemberg (15, 7 bzw. 1,2 Prozent). Zwei der untersuchten Zecken waren doppelt infiziert, so dass mit einem einzigen Zeckenbiss beide Infektionen übertragen werden können. Solche simultanen Infektionen von Menschen wurden 1997 beschrieben und führen zu sehr komplexen Krankheitsbildern.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Durchseuchung der Zecken mit Ehrlichia zehn Mal niedriger liegt als mit Borrelia burgdorferi und ungefähr zehn Mal höher als mit dem FSME-Virus (0,2 Prozent). Die Übertragung von HGE-Infektionen von Zecken auf andere Säugetiere (Menschen eingeschlossen) kann in Süddeutschland also vorkommen. Diese Hypothese wird durch Untersuchungen bestätigt, die zeigen, dass 14 Prozent der Serumproben von Waldarbeitern in Süddeutschland positiv mit HGE- infizierten HL 60-Zellen im Immunfluoreszenz Assay reagierten.

Insgesamt wurden drei Varianten des Erregers Ehrlichia phagocytophila entdeckt. Eine davon war mit einer in schwedischen Zecken gefundenen Variante identisch. Eine andere stimmte mit Varianten aus den USA (Maryland und Wisconsin) und aus Schweden überein. Die dritte gefundene Variante wurde bisher noch nicht beschrieben.

Quelle:
Baumgarten, B. U. et al.: Journal of Clinical Microbiology 37, 1999, 3448 - 3451


Helmut-Stickl-Preis 2000 (2503 Zeichen)
 

(dvv) Zum achten Mal wird der Helmut-Stickl-Preis für besondere Verdienste bei der Aufklärung der Bevölkerung über Schutzimpfungen von der Deutschen Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V. im Jahr 2000 ausgeschrieben und vergeben. Dieser Preis wird zu Ehren des 1991 verstorbenen Professors Helmut Stickl verliehen. Stifter des mit DM 20.000,-- dotierten Preises sind die Firmen Procter & Gamble Pharmaceuticals Germany und Pasteur Mérieux MSD Deutschland.

Ausgezeichnet werden niedergelassene Ärzte, Medizinjournalisten oder andere engagierte Personen, die sich im Bereich des Impfwesens innerhalb der letzten fünf Jahre besondere Verdienste erworben und den Impfgedanken gefördert haben. Verliehen wird der Preis, der auch auf zwei Preisträger aufgeteilt werden kann, von einer unabhängigen Jury. Alle Organisatoren, Berufsverbände und andere Gruppen, die sich mit dem Thema Schutzimpfungen befassen, können Kandidaten für den Preis vorschlagen.

Kandidaten werden vorgeschlagen oder können sich selbst bewerben. Dazu sollten die genaue Beschreibung des auszuzeichnenden Projekts bzw. der auszuzeichnenden Arbeit sowie ein stichwortartiger Lebenslauf eingereicht werden. Wichtig ist, dass die Kontinuität des Engagements für die Impfaufklärung erkennbar ist. Die bisherigen Preisträger waren:

1992 Lajos Schöne (Journalist)
Dr. Jörg Veigel (Arzt für Allgemeinmedizin)

1993 Dr. Uwe Göring (Kinderarzt)

1994 Dr. Nikolaus Frühwein (Arzt für Allgemein- und Tropenmedizin)
Dr. Christel Hülße (Direktorin des Landeshygieneinstituts Mecklenburg-Vorpommern)

1996 Komitee "Ärzte für die dritte Welt"

1997 Dr. Klaus Gritz (Kinderarzt)
Dr. Nuray Örge (Kinderärztin)

1998 Dr. Gisela Dahl (Ärztin für Allgemeinmedizin)

1999 Dr. Hannes Isenberg (Kinderarzt)
Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V.

Der spätest mögliche Einreichungstermin ist der 20. April 2000. Eine Rücksendung der Unterlagen ist nicht möglich. Die Adresse für die Anforderung der Bewerbungsmodalitäten und -formulare zum Helmut-Stickl-Preis sowie für die Einsendungen:

Deutsche Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V.
Frau Monika Benigni
Mielenforster Straße 2
51069 Köln
eMail: kontakt(à)kinderheilkunde.org

o d e r

Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e. V.
Herrn Prof. Dr. med. H. W. Doerr
- Präsident -
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Institut für Medizinische Virologie
Sandhofstr. 2-4
60528 Frankfurt/Main
Web-Adresse: http://www.klinik.uni-frankfurt.de/zhyg/dvv.html

 

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