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Kindgerecht und genau dosiert: Antibiotika im Trinkhalm
Neue Darreichungsform verbessert Therapieerfolg
(dgk) Antibiotika werden in der Regel eingesetzt, wenn Kinder an einem bakteriellen Infekt erkrankt sind oder zur Erkältung eine bakterielle Infektion hinzu kommt. Antibiotika bekämpfen die Krankheitserreger und verhindern, dass diese sich weiter ausbreiten. Zudem werden krankheitsbedingte Komplikationen und Folgeerkrankungen verhindert.
Richtig eingesetzt und exakt dosiert sind Antibiotika ein Segen. – besonders für kleine Patienten. Unersetzlich sind Antibiotika zum Beispiel bei Lungen- und Hirnhautentzündung, vielen Hals-Nasen-Ohren-Infektionen, eitriger Mandelentzündung und schwerer Bronchitis.
Ein Antibiotikum wird normalerweise über fünf bis sieben Tage eingesetzt. Auch wenn die Beschwerden schon früher abklingen, sollte das Medikament unbedingt über den verordneten Zeitraum hinaus eingenommen werden. Wichtig ist nicht nur die Dauer der Therapie, sondern auch die Regelmäßigkeit und die Dosierung. Die Krankheit könnte ansonsten erneut ausbrechen oder der Erreger resistent gegen das Antibiotikum werden. Doch fast jedes dritte Kind bekommt von seinen Eltern dasas verordnete Präparat Antibiotikumnicht regelmäßig verabreicht, wie eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) ergab. Der Grund: Eltern neigen dazu, das Antibiotikum abzusetzen, sobald das Kind gesünder wirkt.
Auch die Dosierung des Antibiotikums bereitet vielen Eltern Probleme: Tabletten sind für kleine Kinder meist nicht geeignet, flüssige Zubereitungen lassen sich nur kurz lagern. Daher müssen oft Trockensäfte selbst angemischt werden, wobei unterschiedliche Fehler gemacht werden können. Ein weiteres Problem, selbstauch bei der korrekten Verabreichung von Antibiotika, ist der in vielen Fällen der ausgeprägt bittere Geschmack: Die Säfte werden von Kleinkindern oft nicht vollständig heruntergeschluckt und teilweise oder insgesamtwieder ganz ausgespuckt. Dadurch stimmt die Dosis nicht mehr. Kinderärzte fordern deshalb schon lange kindgerechtere Dosierungsformen.
Seit kurzem gibt es ein Antibiotikum im Trinkhalm, was e neue Darreichungsform, welchemit dem die genannten Fehler bei der Einnahme vermieden werden.zu vermeiden hilft: ein Antibiotikum im Trinkhalm. Das Antibiotikum befindet sich in der korrekten Dosis als geschmacksneutrales Granulat im Inneren des Trinkhalmes, die Dosis ist bereits fertig abgemessenen – eine Fehldosierung ist also ausgeschlossen. Das kranke Kind muss nur noch aufgefordert werden, seingeeignetes – idealerweise kohlensäurehaltiges – Lieblingsgetränk durch diesen Trinkhalm aufzusaugenzu trinken. Dabei Beim Aufsaugenwird das Granulat mit dem Getränk eingenommen. Studien haben gezeigt, dass diese neue und einfache Technologie es Kindern und Eltern erheblich erleichtert, der dieBehandlungsempfehlung des Arztes zu befolgen.

