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Der Altersblindheit vorbeugen
April 2007
Das Auge verfügt über einen eingebauten Sonnenschutz (Zeichen 2.598)
Deutschen Forschern ist der Nachweis gelungen, dass die natürliche Sonnenbrille des Auges gestärkt werden kann.
(dgk) Hornhaut und Linse brechen nicht nur das sichtbare Licht und fokussieren es auf eine kleine Stelle auf der Netzhaut namens Makula, sie wirken gleichzeitig auch wie ein natürlicher UV-Filter. Auf diese Weise wird der Bildung von gefährlichen Freien Radikalen und erhöhtem oxidativen Stress vorgebeugt. In der Makula befindet sich darüber hinaus noch das so genannte Makulapigment, welches vor allem die beiden Carotinoide Lutein und Zeaxanthin enthält. Diese Gegenspieler der Radikale werden oft auch als wichtiger Bestandteil der natürlichen Sonnenbrille des Auges bezeichnet.
Mit zunehmendem Alter schwindet allerdings die Menge dieser wertvollen Augen-Carotinoide. Eine Folge davon ist, dass bei immer mehr Menschen ab dem 50. Lebensjahr das Augenlicht durch eine altersabhängige Makuladegeneration (AMD) gefährdet ist. Ein Mensch mit AMD sieht verzerrte Bilder und schließlich verhüllt ein grauer Fleck das zentrale Blickfeld. Lesen oder Autofahren wird nach und nach unmöglich.
Schon seit einigen Jahren wird diskutiert, dass eine Zufuhr der wichtigen Augen-Schutzstoffe durch eine vitaminreiche Ernährung oder - sicherer noch - durch eine hochwertige Nahrungsergänzung mit optimal dosierten Präparaten sinnvoll sein könnte. Studien aus den USA belegen auch bereits den Nutzen einer solchen Behandlung für zahlreiche AMD-Patienten. Womöglich bestünde bei einer regelmäßigen und dauerhaften Verwendung solcher Nahrungsergänzungsmittel sogar eine Chance, den Beginn einer AMD hinauszuzögern.
Forscher des St. Franziskus-Hospitals in Münster und von der dortigen Universität gelang es nun in einer aktuellen Untersuchung erstmals nachzuweisen, dass eine ausreichende Versorgung der Versuchspersonen mit 12 Milligramm Lutein plus Zeaxanthin pro Tag tatsächlich zu einem Anstieg des Makulapigments in der Netzhaut führt. Sie behandelten dazu 108 Personen, von denen mehr als 90 Prozent bereits unter einer AMD litten, über sechs Monate mit dem Präparat Ocuvite Lutein, welches neben 12 Milligramm Lutein plus Zeaxanthin noch weitere antioxidativ wirkende Stoffe wie Vitamine sowie Spurenelemente enthielt. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten erhöhte sich die Pigmentdichte in der Makula deutlich gegenüber der Kontrollgruppe, die das Präparat nicht bekommen hatte. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich durch eine solche Behandlung offensichtlich die natürliche Sonnenbrille wieder stärken lässt.
Der Altersblindheit vorbeugen (Zeichen 3.649)
(dgk) Die altersabhängige Makuladegeneration, kurz AMD genannt, ist in den westlichen Industriestaaten die häufigste Ursache für schwere Sehverluste und Altersblindheit. Etwa 85 Prozent der Patienten leiden unter der trockenen, langsam fortschreitenden Form der AMD, für die es bislang keine Heilungschance gibt. Augenärzte setzen daher vor allem auf Maßnahmen, die den Verlauf einer AMD verzögern beziehungsweise das Ausmaß der Schäden an der Netzhaut begrenzen können. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass sich dies tatsächlich durch den Einsatz spezieller „Augen“-Carotinoide erreichen lässt.
Bei den über 65-Jährigen ist nahezu jeder vierte Bundesbürger mehr oder weniger stark vom Untergang der Sehzellen im Zentrum der Netzhaut, der so genannten Makula, betroffen. Lesen oder Autofahren wird dann allmählich immer schwieriger bis unmöglich, weil sich in der Mitte des Blickfelds ein dunkler Fleck ausbreitet. Auch wenn die Ursachen einer AMD noch nicht bis ins Detail aufgeklärt sind, gehen Experten davon aus, dass vor allem oxidativer Stress und eine hohe Lichtbelastung der Augen für die Netzhautschädigung mitverantwortlich sind.
Carotinoide fungieren als natürliche Sonnenbrille
Zwar hat der Körper dafür eigene Schutzmechanismen entwickelt, bei denen die beiden Carotinoide Lutein und Zeaxanthin eine zentrale Rolle als natürliche „Sonnenbrille“ spielen. Lutein und Zeaxanthin bilden zusammen das Makulapigment, dem die Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut auch seine deutsche Bezeichnung „gelber Fleck“ verdankt. Allerdings nimmt die Menge dieses Makulapigments im Auge mit steigendem Lebensalter deutlich ab. Und der Organismus ist nicht in der Lage, solche Carotinoide selbst herzustellen. Es mehren sich nun die wissenschaftlichen Hinweise, dass eine verringerte Menge des Makulapigments einen Risikofaktor für die Entwicklung einer altersabhängigen Makuladegeneration darstellt.
Die Idee lag daher nahe, den körpereigenen Schutzmechanismus wieder zu stärken, indem man den Augen diese wichtigen Bestandteile als Nahrungsergänzung zuführt. Forscher des St. Franziskus-Hospitals in Münster und von der dortigen Universität gelang es nun in einer aktuellen Untersuchung erstmals nachzuweisen, dass eine ausreichende Versorgung der Versuchspersonen mit 12 Milligramm Lutein plus Zeaxanthin pro Tag tatsächlich zu einem Anstieg des Makulapigments in der Netzhaut führt. Sie behandelten dazu 108 Personen, von denen mehr als 90 Prozent bereits unter einer AMD litten, über sechs Monate mit dem Präparat Ocuvite Lutein, welches neben 12 Milligramm Lutein plus Zeaxanthin noch weitere antioxidativ wirkende Stoffe wie die Vitamine C und E sowie die Spurenelemente Zink und Selen enthielt. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten erhöhte sich die Pigmentdichte in der Makula deutlich gegenüber der Kontrollgruppe, die das Präparat nicht bekommen hatte.
Körpereigene Schutzfunktion wird gestärkt
Die Wissenschaftler werten ihre Ergebnisse als eindeutigen Beleg dafür, dass die zusätzliche tägliche Versorgung der Augen mit 12 Milligramm Lutein plus Zeaxanthin eine sinnvolle Maßnahme bei einer AMD sein kann. Profitieren könnten auch Patienten, bei denen die Erkrankung schon vorhanden ist, weil die begründete Chance besteht, den Krankheitsverlauf dadurch zu verzögern und weitere Schäden an den Sehzellen der Netzhaut zu verhindern. Nach Absetzen des Präparats hält die Wirkung sogar noch bis zu drei Monate an, danach nimmt das Makulapigment aber wieder ab. Die Mediziner empfehlen daher eine dauerhafte Einnahme der Augenschutzstoffe, um einen langfristigen Effekt zu erzielen.
Oxidativer Stress schädigt das Sehvermögen (Zeichen 3.290)
Die Augen sind nicht nur eines der wichtigsten Sinnesorgane des Menschen, sie reagieren auch äußerst empfindlich auf äußere Einflüsse. Am offensichtlichsten tritt dies beim so genannten Trockenen Auge zutage, bei dem die Befeuchtung der Hornhaut nicht mehr optimal funktioniert und die Betroffenen über ein andauerndes und lästiges Sandkorn-Gefühl im Auge klagen.
Doch zu starke Sonnenlichtbelastung, eine längerfristige hohe UV-Einstrahlung oder auch das Rauchen können noch weitaus schwerwiegendere Folgen haben. Sie setzen insbesondere die Sehzellen der Netzhaut unter erheblichen Stress. Denn alle diese Faktoren können im Körper zur Bildung von aggressiven Sauerstoffmolekülen führen. Diese greifen die lebenswichtigen Bestandteile der Netzhautzellen an und schädigen sie.
Kurzfristig fällt dies kaum auf, doch im Laufe des Lebens können sich die Schäden summieren und zum Untergang zahlloser Sehzellen führen. Man vermutet daher auch, dass solch ein oxidativer Stress zumindest mitverantwortlich ist für die hohe Zahl von Menschen, die an der trockenen Form der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) leiden. AMD ist hierzulande die häufigste Ursache für schwere Sehverluste und Altersblindheit. Bei der AMD gehen ausgerechnet an der Stelle auf der Netzhaut, mit der wir am schärfsten sehen und Farben am intensivsten wahrnehmen können (Makula), die Sinneszellen zugrunde. Die Patienten nehmen dann in der Mitte ihres Blickfelds nur noch einen dunklen Fleck wahr; Lesen oder Autofahren ist nicht mehr möglich.
Völlig hilflos ist das Auge diesem oxidativen Stress allerdings nicht ausgeliefert. Im so genannten Makulapigment sind spezielle Substanzen wie Lutein und Zeaxanthin enthalten, die als natürliche Gegenspieler der Sauerstoffradikale fungieren. Allerdings hat man auch festgestellt, dass die Dichte des Makulapigments im Alter abnimmt, der Schutzschild also zunehmend Lücken aufweist.
Untersuchungen aus den letzten Jahren haben nun gezeigt, dass man diesem fortschreitenden Verlust des Makulapigments entgegenwirken und somit der altersabhängigen Makuladegeneration womöglich vorbeugen kann, indem man dem Körper die wichtigen Schutzstoffe als Nahrungsergänzung zuführt. Aktuell gelang es Forschern aus Münster erstmals nachzuweisen, dass eine tägliche Versorgung der Versuchspersonen mit 12 Milligramm Lutein plus Zeaxanthin tatsächlich zu einem Anstieg des Makulapigments in der Netzhaut führt. Sie hatten dazu 108 Personen, von denen mehr als 90 Prozent bereits unter einer AMD litten, über sechs Monate mit dem Präparat Ocuvite Lutein behandelt, welches neben 12 Milligramm Lutein plus Zeaxanthin noch weitere antioxidativ wirkende Stoffe wie die Vitamine C und E sowie die Spurenelemente Zink und Selen enthielt. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten erhöhte sich die Pigmentdichte in der Makula deutlich gegenüber der Kontrollgruppe, die das Präparat nicht bekommen hatte.
Da es für die trockene Form der AMD ansonsten keine wirksamen anderen Behandlungsmöglichkeiten gibt, bietet die Nahrungsergänzung derzeit die beste Chance, das Sehvermögen vorbeugend zu sichern und das Fortschreiten einer schon bestehenden AMD zu verzögern. Eine weitere sinnvolle Maßnahme ist es, mit dem Rauchen aufzuhören.
Frühzeitig etwas für die Augengesundheit tun (Zeichen 3.849)
Das Auge ist eines der wichtigsten Sinnesorgane des Menschen. Ohne gutes Sehvermögen blieben uns große Teile der Welt verborgen, wir könnten uns nur noch schlecht orientieren, könnten Gefahren nicht mehr rechtzeitig erkennen, würden zudem die Vielfalt und Schönheit unserer Umwelt nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen.
Trotz der großen Bedeutung des Sehvermögens für unser gesamtes Leben achten nur wenige Menschen ausreichend auf ihre Augengesundheit, von Experten manchmal auch als oculäre Vitalität bezeichnet. Umfragen haben gezeigt, dass ein Großteil der Bundesbürger oft jahrelang keinen Augenarzt aufsucht. Dabei gibt es erhebliche Risiken, die die Sehkraft mindern oder sogar ganz schwinden lassen können.
Sehr schleichend und schmerzlos verläuft zum Beispiel der Grüne Star (Glaukom). Ein zu hoher Druck im Auge schädigt hier den Sehnerven und schränkt so das Blickfeld des betroffenen Menschen mehr und mehr ein. Unbehandelt führt dies meist zur Erblindung. Früh erkannt werden kann ein Glaukom nur durch eine Untersuchung beim Augenarzt.
Noch mehr Menschen leiden unter der altersabhängigen Makuladegeneration, kurz AMD oder auch Altersblindheit genannt. Vermutlich durch die Einwirkung so genannter freier Radikale (aggressive Sauerstoffmoleküle) werden die empfindlichen Sehzellen in der Makula der Netzhaut zerstört. Die Makula bezeichnet jene Stelle auf der Netzhaut, mit der wir am schärfsten sehen und Farben am kräftigsten wahrnehmen können. Eine Schädigung der Makula hat somit schwerwiegende Folgen: Gerade Linien erscheinen krumm, in der Mitte des Blickfelds lässt ein immer größer werdender dunkler Fleck das Sehvermögen nach und nach verlöschen. Das Erkennen von Gesichtern, Lesen oder Autofahren wird so unmöglich.
Auch bei der AMD ist eine Früherkennungsuntersuchung durch den Augenarzt sinnvoll. Zumal neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ergeben haben, dass womöglich eine Chance besteht, das Risiko für eine AMD zu verringern. So weiß man inzwischen, dass den Sehzellen mit steigendem Lebensalter wichtige Schutzfunktionen abhanden kommen. Die oculäre Vitalität hängt dabei in erheblichem Maße von den Augen-Carotinoiden Lutein und Zeaxanthin ab. Diese bilden gemeinsam das Makulapigment, welches wie eine natürliche Sonnenbrille funktioniert. Die beiden Substanzen sind außerdem natürliche Gegenspieler der zerstörerischen freien Radikale. Da der Körper die Schutzsubstanzen nicht selbst herstellen kann, bleibt nur die Chance, die Vorräte mit Hilfe einer Nahrungsergänzung mit speziellen Präparaten aus der Apotheke aufzufüllen.
Dass diese Nahrungsergänzung tatsächlich ihr Ziel erreicht, haben gerade Forscher aus Münster bewiesen. Sie hatten dazu mehr als 100 Versuchspersonen, von denen mehr als 90 Prozent bereits unter einer AMD litten, über sechs Monate täglich mit dem Präparat Ocuvite Lutein behandelt, welches neben 12 Milligramm Lutein plus Zeaxanthin noch weitere antioxidativ wirkende Stoffe wie Vitamine und Spurenelemente enthielt. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten erhöhte sich die Pigmentdichte in der Makula deutlich gegenüber der Kontrollgruppe, die das Präparat nicht bekommen hatte. Das heißt, der natürliche Schutz der Sehzellen wurde durch die Behandlung eindeutig gestärkt. Von einer Nahrungsergänzung mit Lutein und Zeaxanthin profitieren können also auch Patienten, bei denen die AMD schon ausgebrochen ist, da sich so ein weiteres Fortschreiten der Schäden verzögern lässt.
Die Nahrungsergänzung mit Lutein und Zeaxanthin wird daher zurecht von vielen Augenärzten als sinnvolle Maßnahme bei der AMD empfohlen. Den regelmäßigen Besuch beim Augenarzt kann diese Therapie aber nicht ersetzen. Zur eigenen Sicherheit sollte man spätestens ab dem 40. Lebensjahr im Abstand von ein bis zwei Jahren zum Augen-TÜV gehen.
Gefahren für das Augenlicht (Zeichen 3.578)
Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist in Deutschland die häufigste Ursache für Sehbehinderungen im Alter. Ein Mensch mit AMD sieht verzerrte Bilder, und schließlich verhüllt ein grauer Fleck das zentrale Blickfeld. Grundsätzlich kann diese Form der Altersblindheit jeden treffen, doch gibt es mehrere Faktoren, die das Risiko teilweise erhöhen können. Zumindest gegen einige dieser Risikofaktoren kann man aktiv etwas tun.
An erster Stelle der AMD-Risiken steht das Lebensalter. Je älter ein Mensch wird, umso wahrscheinlicher wird er eine AMD entwickeln. Während bei den 70- bis 74-Jährigen etwa 18 Prozent unter einer AMD leiden, sind es bei den über 85-Jährigen bereits 47 Prozent. Gegen das Alter kann man allerdings ebenso wenig etwas unternehmen wie gegen die Gene, die man von den Eltern mitbekommen hat. Die Vererbung spielt also auch eine Rolle. Ist ein Familienmitglied bereits an einer AMD erkrankt, tragen dessen nächste Verwandte womöglich ebenfalls die entsprechende Veranlagung in sich.
Mehr Einfluss kann man jedoch auf weitere wichtige Gefahrenquellen ausüben. Untersuchungen haben gezeigt: Wer mehr als 25 Zigaretten am Tag raucht, verdoppelt sein AMD-Risiko. Am besten wäre es also, man begänne gar nicht erst mit dem Rauchen. Aber auch wer mit dem Rauchen aufhört, kann im Laufe der Zeit sein Risiko wieder senken.
Durch sein eigenes Verhalten und seine Lebensweise lässt sich auch der oxidative Stress reduzieren, der heute als eine der wichtigsten Ursachen für die Entstehung einer AMD angesehen wird. Hierbei greifen aggressive Sauerstoffverbindungen, so genannte Freie Radikale, die Sehzellen an und können zu schädlichen Ablagerungen führen oder die Zellen gar absterben lassen.
Mitverantwortlich für den oxidativen Stress ist sehr wahrscheinlich das Sonnenlicht. Das gesunde Auge ist daher durch mehrere Mechanismen vor schädlicher Lichteinwirkung geschützt. So bilden Hornhaut und Linse einen ersten wirkungsvollen UV-Filter. Darüber hinaus bewahren Substanzen wie Lutein und Zeaxanthin sowie einige Vitamine die Sehzellen vor Lichtschäden, indem sie die Freien Radikale binden. Im Alter nimmt die Menge dieser Schutzstoffe in der Netzhaut allerdings immer mehr ab. Neuere Studien lassen es daher sinnvoll erscheinen, dem Körper die notwendigen Augen-Carotinoide durch eine Nahrungsergänzung zuzuführen. Durch die tägliche Verabreichung des Prüfpräparats Ocuvite Lutein, das neben 12 Milligramm Lutein plus Zeaxanthin noch weitere antioxidativ wirkende Stoffe wie Vitamine und Spurenelemente enthielt, ist deutschen Forschern erst kürzlich der Nachweis gelungen, dass diese Substanzen tatsächlich in die Netzhaut des Auges gelangen und daher vermutlich auch den Schutz vor oxidativem Stress verstärken.
Besondere Vorsicht ist Patienten anzuraten, die sich einer Operation am Grauen Star (Katarakt) unterziehen müssen. Da bei ihnen die natürliche, getrübte Linse entfernt wird, schwindet somit auch der UV-Schutz. Denn die meisten künstlichen Ersatzlinsen lassen das schädliche blaue Licht fast ungefiltert auf die Netzhaut treffen. Fünf Jahre nach einer Katarakt-Operation, so haben Studien gezeigt, tritt die AMD daher etwa zehn Mal häufiger auf als bei nicht operierten Augen. Katarakt-Patienten sollten folglich besonders auf Vorsichtsmaßnahmen achten wie beispielsweise eine ausreichende Versorgung mit Augen-Carotinoiden oder dem Tragen einer guten Sonnenbrille. Diese Tipps sind allerdings auch nützlich für alle anderen Menschen, die ihre Augengesundheit möglichst lange bewahren wollen.
Fotos und Grafiken:
Die nachfolgenden Fotos können per E-Mail angefordert werden unter: roswitha.seim(à)kilian.de.

Abb. 1: Augenquerschnitt Makula Quelle: DGK

Abb. 2 Amsler-Gitter-Test. Quelle: DGK
V.i.S.d.P.
Herausgeber:
DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e.V.
Redaktion:
Dr. Ingolf Dürr (verantw.)
Beleg erbeten an:
Deutsches Grünes Kreuz
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