Hauptnavigation
- 1: Presse.
- 1.1: Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk).
- 1.2: Archiv.
- 1.3: Sondermeldungen.
- 1.4: Podcast.
- 1.5: DGK-Gesundheitstipps .
Auszeichnungen / Qualitätssiegel

![]()
Wir befolgen den HONcode Standard.
Kontrollieren Sie dies hier.

Service-Content
Gesundheitslinks
www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online
www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.erna-online.de
Ernährungs- und Allergieberatung
(Seite wird in Kürze umziehen)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
Weitere Links finden Sie hier
Textanfang / Content
Rotaviren
November 2008
Viel Zeit und gute Nerven
Rotavirus-Infektionen belasten Babys und Eltern
(1.140 Zeichen)
(pgk) Infektionen mit Rotaviren stellen weltweit ein großes Problem dar, sie lösen eine für Babys oftmals bedrohliche Magen-Darm-Erkrankung aus. Schwere Krankheitsverläufe sieht man bei Rotavirus-Infektionen deutlich häufiger als bei anderen Erregern. Komplikationen drohen, weil sehr heftige und häufige Brech- und Durchfallattacken auftreten (bis zu 20 Mal am Tag) und den Salz- und Wasserhaushalt rasch außer Balance geraten lassen. Jedes Jahr müssen etwa 22.000 Babys und Kleinkinder in Deutschland in eine Klinik eingewiesen und intensiv betreut werden.
Vor ein paar Jahren gab es noch keinen Impfstoff gegen diese Erreger. Deshalb war Leonie Graus Sohn Julian auch nicht geschützt und musste eine heftige Rotavirus-Erkrankung durchstehen: „Kaum war eine neue Windel dran, hieß es ‚Mama, nass‘ und die Brühe lief schon wieder an seinen Beinchen runter.“ Die jungen Eltern empfanden die Woche mit ihrem kranken Kind als sehr belastend und beunruhigend.
Julia Sinners Sohn Jonathan kam im Sommer 2007 zur Welt, da gab es die Schluckimpfstoff gegen Rotaviren bereits. Vertragen hat Jonathan die Impfung gut, und die Mutter kann beru-higt mit ihrem Kind zum Babyschwimmen gehen.
Möchten Sie mehr wissen? Dann können Sie den Podcast zum Thema Rotaviren mit den Erfahrungen dieser beiden Mütter unter www.dgk.de/podcast in ganzer Länge anhören.
Mehr als heftig – Rotavirus-Erkrankungen bei Babys
(2.395 Zeichen)
(pgk) Da sind sich Eltern einig: Babys mit schwerem Durchfall und Erbrechen sind ein Bild des Jammers. Und die Eltern sind mit Wickeln, Trösten und löffelweisem Füttern von Elektrolytlyösung, die rasch Wasser und Salze ersetzen soll, quasi rund um die Uhr beschäftigt. Zur intensiven Pflege kommt die Sorge um ein möglicherweise hoch fieberndes und unruhiges Kind. Der Rat des Kinderarztes sollte nicht erst dann eingeholt werden, wenn das Kind nichts mehr bei sich behält oder Zeichen des Austrocknens zeigt wie eine trockene Zunge oder eingefallene Augen. Dann heißt es nur noch „rasch in die Klinik“. Verlaufen Durchfallerkrankungen derart schwer, stecken sehr häufig Rotaviren dahinter.
Warum sind Rotavirus-Erkrankungen gerade bei Babys so aggressiv? Professor Dr. Hans-Iko Huppertz, Direktor von der Prof.-Hess-Kinderklinik am Klinikum Bremen-Mitte, erklärt: „Rotaviren nutzen die Zellen der Dünndarmschleimhaut, um sich darin zu vermehren. Durch giftige Substanzen sterben die Zellen ab. Sozusagen überschießend wird neue Schleimhaut gebildet und in der Folge zuviel Flüssigkeit in den Darm abgegeben. Folgen sind schwere Durchfälle mit erheblichem Wasserverlust, durch den natürlich auch lebensnotwendige Salze verloren gehen. Gerade bei Säuglingen und jungen Kleinkindern kann der hohe Flüssigkeitsverlust sehr rasch zum Austrocknen und somit zu bedrohlichen Situationen führen. Diese Kinder sehen wir dann in der Klinik, etwa 22.000 sind es in Deutschland jährlich.“
Nach Daten aus der REVEAL-Studie haben in Deutschland 66 Prozent der Kinder unter fünf Jahren, die mit einer akuten Durchfallerkrankung in eine Klinik eingewiesen werden, eine Ro-tavirus-Infektion. „Wir haben festgestellt, dass durch Rotaviren verursachte Erkrankungen schwerer verlaufen als Magen-Darm-Infektionen durch andere Erreger.“, berichtet Professor Huppertz. Neben dem Durchfall sind auch Lethargie, Fieber über 38 Grad und Erbrechen bei Infektionen mit Rotaviren häufiger zu beobachten (s. Abb.); diese Symptome halten meist auch länger an als bei anderen Infekten. Im seltenen, aber schlimmsten Fall können bei Rotavirus-Erkrankungen durch den starken Salz- und Wasserverlust sogar das Gehirn oder die Nieren geschädigt werden.
Nicht zuletzt deshalb befürworten viele Kinderärzte die Rotavirus-Schluckimpfung für Babys im Alter von 6 bis spätestens 26 Wochen, die die Kleinen sicher vor schweren Rotavirus-Erkrankungen behütet. Bisher ist die Impfung aber außer in Sachsen noch nicht Bestandteil des Impfkalenders für Säuglinge. Dennoch brauchen Eltern auf diesen Schutz für ihr Kind nicht zu verzichten, schätzungsweise jedes zehnte Baby bekommt den Impfstoff schon heute. Wegen der Kostenübernahme sollten Eltern sich an ihre Krankenkasse wenden, denn einige Kassen tragen auch diesen Extra-Schutz.
Umfrage zeigt: Mütter schätzen Rotaviren richtig ein
(2.753 Zeichen)
(pgk) Das Deutsche Grüne Kreuz e.V. (DGK) hat in einer Umfrage bei 700 Schwangeren deren Einstellung und Erfahrungen zum Thema Rotaviren erhoben. Alle waren sich einig: Rotavirus-Infektionen können für Säuglinge bedrohlich sein. 94 Prozent beantworteten die Frage, ob sie Rotavirus-Erkrankungen für eine ernst zu nehmende Infektion bei Kleinkindern halten, mit ‚Ja‘. 82 Prozent der werdenden Mütter, die mit ihren Kindern schon einmal eine Rotavirus-Infektion durchgestanden hatten, gaben an, ihre Kinder dagegen impfen zu lassen. Bei den Erstgebärenden waren es 89 Prozent.
Dass Eltern mit ihrer Einschätzung des Krankheitsrisikos richtig liegen, zeigen die extrem hohen Fallzahlen allein in Deutschland: So geht man in Studien von etwa 400.000 erkrankten Kinder unter fünf Jahren aus, von denen 145.000 von ihrem Kinder- oder Hausarzt behandelt werden müssen. Dazu kommen etwa 22.000 Kinder, deren Zustand so bedrohlich ist, dass sie in eine Kinderklinik eingewiesen werden. Das Hauptproblem bei Rotavirus-Erkrankungen ist das oft dramatisch schnell eintretende Austrocknen durch Erbrechen und Durchfall, denn 20 Brechdurchfall-Attacken pro Tag sind bei Rotavirus-Erkrankungen nicht selten.
Seit 2006 stehen zwei Schluckimpfstoffe für Babys ab 6 bis spätestens 26 (24) Lebenswochen zur Verfügung. Es ist empfehlenswert, möglichst früh zu beginnen, damit die Kinder in der kritischen Zeit der besonders heftigen Verläufe gut geschützt sind.
Eigene Erfahrungen
In der Umfrage des DGK zu Rotavirus-Erkrankungen konnten die Frauen außerdem ihre persönlichen Erfahrungen schildern und weitere Fragen stellen, die Antworten wurden im Internet beantwortet: www.dgk.de/rotaviren/Fragen und Antworten. Eine Mutter schildert ihre Erfahrung so: „Problematisch war die Versorgung mit Flüssigkeit, das Kind hatte Bauchkrämpfe, schrie immer, hat nichts mehr gegessen und alles verweigert.“ Eine andere Mutter bedauert, dass ihr Sohn ein anderes Kind angesteckt hat, das sich dann „tagelang im Krankenhaus quälte“. Rotaviren zeigen sich recht unbeeindruckt von Putzmitteln und üblicher Hygiene. Viele Eltern kennen das Problem mit der raschen Ansteckung, denn Rotaviren „nehmen Teil“ am Babyschwimmen und überleben bestens auf Kinderspielzeug, das von der Hand in den Mund und zum nächsten Kind wandert, auf Nuckelflaschen und Bettzeug. Daher berichteten Mütter, dass Rotavirus-Infektionen sich oft in den Kindereinrichtungen ausbreiten. Nicht umsonst verbietet das Infektionsschutzgesetz den Besuch solcher Einrichtungen, wenn ein Kind unter einer infektiösen Magen-Darm-Erkrankung leidet. Leider wird oft verantwortungslos gehandelt und Kinder werden trotzdem in die Kita gebracht.
Häufig wurde die Frage nach der Übernahme der Kosten für die Rotavirus-Impfung gestellt. Bisher ist die Regelung noch uneinheitlich, die Liste der Kassen, welche die Impfung bezahlen, wird aber immer länger. Es lohnt also, sich gezielt danach zu erkundigen. Wichtig war Müttern auch die Frage nach der Verträglichkeit der Impfung. Die Rotavirus-Schluckimpfungen werden von Babys gut vertragen und können mit den üblichen anderen Kinderimpfungen gegeben werden. Wirksam ist die Impfung außerdem auch bei frühgeborenen Babys. Auffrischimpfungen sind übrigens nicht nötig.
Meldepflicht bei Durchfall
(2.678 Zeichen)
(pgk) Akute infektiöse Magen-Darm-Erkrankungen durch Rotaviren müssen gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) seit 2001 beim Gesundheitsamt gemeldet werden. Das ist bei Kindern unter sechs Jahren besonders wichtig, denn die kleinen Patienten haben sogar „Hausverbot“ in Kindereinrichtungen, damit sie die Spielkameraden nicht anstecken. Allerdings wird das oft nicht befolgt, und so beobachtet man gehäuft Ausbrüche dieser Krankheit in Kindergärten und -horten.
Die Daten laufen beim Robert Koch-Institut zusammen, das die Ergebnisse jährlich in seinem Jahrbuch veröffentlicht (s. Abb. 1). Den größten Anteil der gemeldeten Fälle, nämlich bis 70 Prozent und mehr, sieht man bei Kindern unter fünf Jahren. Dies ist sozusagen die „Hauptzielgruppe“ der Rotaviren. So sind demgemäß auch die höchsten Inzidenzen, also Erkrankungen pro 100.000 Einwohner, bei Säuglingen und Einjährigen zu sehen: 1.944/100.000 bzw. 2.036/100.000 im Jahr 2007. Wie in den Vorjahren waren wiederum etwas mehr Jungen als Mädchen betroffen. Ein zwei Monate alter Säugling ist 2007 nachweislich an den Folgen der Rotavirus-Infektion gestorben.
Auch die aktuellen Daten zeigen den Häufigkeitsgipfel in den ersten beiden Lebensjahren (s. Abb. 2). Bis zum 08.10.2008 wurden insgesamt 69.668 Fälle gemeldet, das sind jetzt bereits über 10.000 mehr als im Gesamtjahr 2007. Insgesamt wird in den vergangenen Jahren ein Aufwärtstrend beobachtet (s. auch Abb. 1).
Aber diese Meldezahlen sind nur die Spitze des Eisberges. So wird geschätzt, dass nur etwa zehn Prozent aller Fälle gemeldet werden. Bundesweit wurde für 2007 eine Inzidenz von 72,1 Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner angegeben. Vergleicht man die Zahlen aus den neuen und den alten Bundesländern, fällt auf, dass deutlich mehr Erkrankungen aus den neuen Bundesländern gemeldet werden. Dies liegt keineswegs an tatsächlich höheren Fallzahlen, sondern wahrscheinlich an einem deutlich besseren Diagnose- und Meldeverfahren, da Rotavirus-Erkrankungen dort schon vor Inkrafttreten des IfSG meldepflichtig waren.
Ein besonderes Augenmerk legt der Freistaat Sachsen auf die Erfassung von Rotavirusfällen. Aus gutem Grund, denn seit Januar 2008 ist in diesem Bundesland die Rotavirus-Schluckimpfung ein allgemein empfohlener Schutz für Babys im Alter von 6 bis 26 Wochen. „Die errechnete Durchimpfungsrate für Sachsen im ersten Halbjahr 2008 liegt bei etwa 37 Prozent, das ist ein guter Start!“ sagt Professor Siegwart Bigl, der Vorsitzende der Sächsischen Impfkommission SIKO. Bis die Fallzahlen deutlich fallen – so wie es bereits in den USA zu beobachten ist – müssen die Impfraten natürlich noch besser werden. Selbstverständlich werden auch Impfkomplikationen erfasst, allerdings seien bislang keine Komplikationen gemeldet worden. „Die Schluckimpfstoffe sind hochwirksam und sehr gut verträglich.“ berichtet Professor Bigl. Die Kostenübernahme sei aber ein noch zu lösendes Problem, denn längst nicht alle Kassen in Sachsen haben automatisch nach der Empfehlung die Impfkosten in ihren Leistungskatalog aufgenommen. Nachfragen lohnt sich aber immer – wie übrigens auch im „Rest“ der Republik.
Quellen: Robert Koch-Institut: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2007; SurvStat,
http://www3.rki.de/SurvStat, Datenstand: 08.10.2008
Trendumkehr durch Rotavirus-Schluckimpfung
(2.095 Zeichen)
(pgk) Rotavirus-Erkrankungen in den USA sind seit Einführung der Impfung in den Standard-impfkalender für Babys drastisch gesunken, viel stärker, als man das in der kurzen Zeit erwartet hätte. Und das, obwohl die Impfraten „nur“ etwa 50 Prozent betragen. Wie ist das zu erklären?
Es gibt ein Phänomen in einer gut durchgeimpften Bevölkerung, die sogenannte Herden-Immunität. Was bedeutet, dass durch den Impfschutz vieler einzelner Menschen auch ein Schutz innerhalb der gesamten „Menschen-Herde“ entsteht. So lebt auch ein (noch) nicht geimpfter Mensch relativ sicher, weil die Erreger nicht mehr so stark zirkulieren. Insofern leistet jeder Geimpfte einen Beitrag für die Gemeinschaft, in der er lebt. Je ansteckender ein Keim ist, desto mehr Menschen müssen aber dagegen geimpft sein, damit das System funktioniert. Bei den Masern sind das 95 Prozent, bei der Diphtherie oder Keuchhusten „nur“ 80 bis 85 Prozent.
In Bezug auf die Rotavirus-Schluckimpfung gab es bislang noch keine großen Erfahrungswerte. Aber das ändert sich im Moment. In den USA ist seit 2006 der pentavalente Impfstoff zugelassen, seit April 2008 auch der monovalente, und der entscheidende Vorteil dort ist, dass es eine generelle Impfempfehlung gibt. Die Impfraten liegen deshalb bereits bei über 50 Prozent. Der verblüffende Erfolg, der sich laut Angaben des CDC (Centers for disease control and prevention) in den USA schon in der „Rotavirus-Saison“ im Winter und Frühjahr 2007/2008 zeigt, legt bereits den Schluss auf den Aufbau einer Herden-Immunität nahe. Als Basis im Vergleich der Zahlen wurden die entsprechenden Monate aus der Vorimpfära 1991 bis 2006 herangezogen.
In zwei Überwachungssystemen in den USA – National Respiratory and Enteric Virus Surveillance System und New Vaccine Surveillance Network – erhobene Daten zeigen einen um zwei bis vier Monate verzögerten Saisonstart. Außerdem ist die Saison kürzer und die Fallzahlen sind während des Erkrankungsgipfels um mehr als die Hälfte gesunken.
Deutschland wird diesem Erfolg solange „hinterherhinken“ wie es keine generelle Impfempfehlung gibt. Denn bislang haben impfwillige Eltern und Kinderärzte eine geschätzte Durchimpfungsrate von etwa zehn Prozent erreicht. In Sachsen dagegen ist zukünftig mit sinkenden Rotavirus-Erkrankungszahlen zu rechnen, denn die seit Januar 2008 geltende Impfempfehlung für alle Säuglinge im Alter von 6 bis 26 Wochen hat im ersten Halbjahr bereits Impfraten von etwa 37 Prozent beschert.
Quelle: CDC: MMWR, June 27, 2008 / 57(25);697-700
Impfservice beim Deutschen Grünen Kreuz
- Viele aktuelle Informationen zu Rotaviren finden Interessierte auf der Webseite des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. unter
www.dgk.de/rotaviren. - Persönliche Fragen können in der Impfsprechstunde jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 06421 / 293 188, gestellt werden.
- Anfragen per Mail an impfen(à)kilian.de
- Der Flyer „Rotavirusimpfung für Babys“ kann gegen Einsendung eines mit 0,55 Euro frankierten DIN-lang-Rückumschlages bestellt werden bei: Deutsches Grünes Kreuz e. V., Stichwort Rotavirusimpfung, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg.
Themenfotos
oben links: drei Babys
rechts: Vater mit Neugeborenem
unten: Baby im Badetuch
Fotos: Heck /DGK
V.i.S.d.P.
Herausgeber:
DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e. V.
Redaktion:
Dr. rer. physiol. Ute Arndt (verantwortl.)
Dr. med. Sigrid Ley-Köllstadt
Abdruck honorarfrei
Beleg erbeten an:
Deutsches Grünes Kreuz
Redaktion pgk
Im Kilian / Schuhmarkt 4
35037 Marburg
Telefon: 0 64 21 / 293 -120
Telefax: 0 64 21 / 293 -720






