DGK e.V. -Pressedienst Tier und Gesundheit (animal), Jahrgang 3, Ausgabe 2 - 2005 Themen: Reisen, Hunde, Reisekrankheiten, Schutz vor Mücken und Zecken, Gefahr, Zeckenstich, Malaria, Babesiose, Zeckenfieber. Zahn, Zahnpflege, Katze, Sommer, Sonne, Hitzschlag, Er
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Tier und Gesundheit
animal, Jg. 3, 2 - 2005

Reisezeit – für Hunde eine gefährliche Zeit
Schutz vor Mücken und Zecken ist ein Muss
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(animal) Bei Reisen in südliche Länder kann der Hund mit chronischen und sogar tödlich verlaufenden Krankheiten infiziert werden. Der Grund: Zecken und Mücken sind dort viel stärker mit Erregern wie Bakterien oder Parasiten als in Deutschland belastet. Auf diese Gefahren weist der Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. V. und die Deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin (Fachgruppe der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft) vor der beginnenden Urlaubszeit ausdrücklich hin.

Will man seinen Hund während der Reisezeit nicht in fremde Hände oder gar in eine Hundepension abgeben, dann muss er unbedingt vor gefährlichen Blut saugenden Parasiten geschützt werden. Das gilt für alle Reisen in die Mittelmeerländer und in viele osteuropäische Staaten. Bereits in den südlichen Alpen, wie am Gardasee, existieren zahlreiche Hundekrankheiten, die es bisher in Deutschland nicht gibt oder die bei uns nur in regional begrenzten Gebieten vorkommen. Hierzu zählen insbesondere Babesiose, Leishmaniose, Ehrlichiose, Dirofilariose und die Hepatozoonose. Die Erreger dieser Krankheiten werden alle durch Zecken oder Mücken übertragen. Zur Übertragung reicht bereits ein einziger Stich.

Reisekrankheiten

Bei der Babesiose, eine Malaria ähnliche Infektionskrankheit, werden die roten Blutkörperchen des Hundes durch Parasiten zerstört. Blutarmut und Gelbsucht sind die Folge. Unbehandelt stirbt der Hund letztendlich an Blutarmut.

Die Ehrlichiose wird ebenfalls durch Zecken übertragen. Ihre Erreger sind Bakterien, die sich im Knochenmark vermehren. Sie verhindern die Bildung der Thrombozyten und führen zu Blutungsneigung.

Im Gegensatz zur Babesiose und Ehrlichiose wird die Leishmaniose nicht durch Zecken, sondern durch Schmetterlingsmücken (Phlebotomen) übertragen. Die Krankheit verläuft chronisch, ist schwer therapierbar und nicht heilbar. Die Hunde magern ab, haben Hautveränderungen und stark vergrößerte Lymphknoten.

Die Dirofilariose, die Herzwurmkrankheit, wird durch Mücken (Culiziden) übertragen. Die Herzwürmer können bis zu 20 cm lang werden und parasitieren meist in der Lunge und dem rechten Herzen. Unbehandelt kann auch diese Krankheit beim Hund tödlich verlaufen.

Die fünfte Reisekrankheit, die Hepatozoonose, ist eine Parasitose, die durch Zecken übertragen wird. Die Übertragung erfolgt aber nur dann, wenn der Hund die infizierte Zecke frisst und verdaut. Die typischen Erscheinungsbilder dieser Krankheit sind starke Abmagerung, Muskelatrophie und Knochenveränderungen mit hochgradiger Schmerzhaftigkeit in der Muskulatur und an den langen Röhrenknochen. Sie ist sehr schwer zu therapieren, tritt aber im Vergleich zu den anderen Krankheiten nur selten auf.

Abschreckende Wirkung bietet besten Schutz

Zur Verhinderung der Zecken- und Mückenstiche empfehlen sich, wie Frau Professor Dr. Katrin Hartmann von der Medizinischen Kleintierklinik der Universität München betont, Stoffe mit einer Zweifachwirkung gegen die Parasiten. Zum einen müssen die Wirkstoffe eine starke abschreckende Wirkung auf die Zecken und Mücken aufweisen, zum anderen auch eine gute abtötende Wirkung. Am häufigsten werden diese Stoffe als Spot-on-Produkte an einem oder zwei Punkten auf die Haut des Hundes geträufelt. Sie verteilen sich innerhalb weniger Stunden über den ganzen Hund und dringen dabei in die obere Hautschicht ein. Als Alternative kann auch ein Halsband verwendet werden. Wie mit einem unsichtbaren Schutzschild wird der Hund an den Haaren und der Haut gegen die Parasiten geschützt. Anfliegende Mücken werden hierdurch ebenso abgeschreckt wie Zecken. In beiden Fällen wird der Stich in der Regel verhindert und damit die Übertragung des Erregers. Zecken im Fell des Hundes werden zur sofortigen Flucht veranlasst.

Stoffe ohne abschreckende Wirkung, also nur mit einer abtötenden Wirkung, sind zur Prävention der durch Blut saugende Parasiten übertragenen Reisekrankheiten nicht geeignet. So werden die Erreger der Leishmaniose durch Schmetterlingsmücken sofort mit dem Stich übertragen. Gleiches gilt für Stechmücken, die den Hund mit den Erregern der Herzwurmkrankheit infizieren. Bei Zecken muss sichergestellt sein, dass Stoffe ohne abschreckende Wirkung, die auch als Spot-on-Produkte angeboten werden, die Zecken abtöten, bevor diese ihre Erreger auf den Hund übertragen haben. Mittel, wie zum Beispiel ätherische Öle mit Lorbeer, Lavendel, Rosmarin und Knoblauchpulver, sind für eine Prophylaxe nicht geprüft und müssen nach gegenwärtigem Kenntnisstand als unwirksam gelten. Eine Impfung gegen Borreliose ist zur Verhinderung der Reisekrankheiten und zur Abhaltung von Zecken ebenfalls unwirksam.

Sicherheit

Die wirksamen Antizecken- und Antimückenmittel sind fett-, aber nicht wasserlöslich. Gelegentliches Schwimmen, Baden oder Regen vermindern deshalb ihre Wirkung nicht. Durch Schuppung der Haut verlieren diese Stoffe erst nach mehreren Wochen ihre Wirkung und müssen dann erneut aufgetragen werden.


Die verkannte Gefahr nach Zeckenstich
Ähnlich der Malaria: die Babesiose (Zeckenfieber)
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(animal) Nicht nur für Menschen ist ein Zeckenstich mit erheblichen Gefahren verbunden. Auch Tiere können schwer erkranken. Babesiose heißt die Krankheit, die erstmals 1988 aufgetaucht ist und die von vielen Tierbesitzern zu Recht gefürchtet wird, denn sie führt im schlimmsten Fall zu akutem Nierenversagen. Die Krankheit kann Tiere wie Menschen betreffen. Das Problem: Es gibt weder Medikamente, noch ist eine Impfung möglich.

Erreger der Hundepiroplasmose ist Babesia canis. Dieser Blutparasit lebt in Erythrozyten von Hunden und wird von Zecken übertragen. Babesien, die sich in den Speicheldrüsen der Zecken finden, gelangen durch den Stich in den Blutkreislauf des Opfers und befallen dessen rote Blutkörperchen.

Babesiosen sind in Frankreich und Spanien weit verbreitet, kleinere Herde kommen in Italien, der Schweiz, Österreich und auch in Deutschland vor und werden von verschiedenen Zeckenarten übertragen.
Haemaphysalis leachi kommt in Afrika, der südlichen Sahara und Indien vor. Rhipicephalus sanguineus, die Braune Hundezecke, wird zu uns meist aus südlichen Urlaubsländern wie Ägypten oder den Subtropen eingeschleppt und kann sich für einige Zeit zum Beispiel in Wohnungen oder beheizten Zwingern halten. Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) hingegen ist nach Ungarn, Schweiz und Österreich, mittlerweile auch in unseren Breiten heimisch. In den Isarauen bei München, in der Regensburger Gegend, Rheinland-Pfalz, im Oberrheingebiet und Saarland sind diese Zecken mit Babesien infiziert.

Auch in Baden-Württemberg sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Babesiosen bei einheimischen Hunden nachgewiesen worden. Die Gebiete Kehl, Offenburg, Lahr, Emmendingen sowie Freiburg im Breisgau sind als Endemiegebiete anzusehen. Im Frühjahr/Sommer 2004 gab es mehrere Fälle im Siegerland. Tierärzte im Raum Saarbrücken melden derzeit eine auffällige Zunahme von Babesiose-Fällen. In Berlin-Brandenburg und in den Elbauen breitet sich die Auwaldzecke aus. Erste Hunde erkrankten durch diese bereits an Babesiose.

Babesiose ist vom Krankheitsbild mit der Malaria beim Menschen zu vergleichen: Sie setzt bei Hunden mit Fieber (mehr als 40°C), Atemnot und auffälliger Apathie ein. Meist folgen Blutarmut, Appetitmangel, starker Durst und Schwäche. Weitere Anzeichen können Muskelschmerzen, Hinterhandschwäche bzw. Lahmheit, gesteigerte Herzfrequenz, blasse bis gelbe Schleimhäute, Leber- und Milzschwellung, auffallende Dunkelverfärbung des Urins von Dunkelgelb über Grün bis Dunkelbraun. Und wie bei der Malaria können diese Zustände anhalten, wieder verschwinden und wieder zurückkehren. Die Symptome können höchst unterschiedlich sein, je nachdem welche Organe – meist Blase, die Leber und die Nieren - betroffen sind. Gefährliche Komplikationen können von Atemnot über Husten bis zu akutem Nierenversagen gehen. Todesfälle mit akuten Herz- und Kreislaufsymptomen kommen besonders bei gestressten oder jungen Tieren vor. Von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit können zehn Tage bis drei Wochen vergehen.

Menschen können ebenfalls durch einen Zeckenstich infiziert werden. Allerdings sind Menschen nur Zufallswirte von B. canis und zeigen meist keine klinischen Symptome. Es erkranken auch Rinder, Pferde, Schafe, Nagetiere und Katzen an Babesiose. Doch jede Tierart hat mehrere spezifische – sozusagen ganz persönliche – Babesiose-Erreger.


Dermacentor reticulatus (Männchen) Körperlänge 4 mm Foto: Dr. rer. nat. Roland Friedrich

Ixodes ricinus (li) und D. reticulatus (re) (beides Weibchen) Foto: Dr. rer. nat. Roland Friedrich

 

Wie können Sie vorbeugen?

  • Bei Reisen in warme Länder den Hund vorbeugend behandeln.
  • Suchen Sie das Fell Ihres Hundes nach Spaziergängen gründlich ab.
  • Benutzen Sie Halsbänder oder Spot-on-Präparate, um einen Befall zu verhindern. Entsprechende Präparate bekommen Sie in der Tierarztpraxis.


Schon mal auf den Zahn gefühlt?
Zähne von Hund und Katze regelmäßig kontrollieren
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(animal) Wussten Sie, dass regelmäßige Zahnpflege das Leben eines Hundes um bis zu fünf Jahre verlängern kann? Studien haben erwiesen, dass 80 Prozent aller Hunde bereits im Alter von drei Jahren an Zahnkrankheiten leiden.

Während beim Menschen die Zahnerkrankungen durch eine verbesserte Prophylaxe abnehmen, nehmen sie bei Haustieren stetig zu, beklagen Tiermediziner. Besonders Hunde und Katzen sind davon betroffen. Haupterkrankung ist der Zahnstein. Der Termin beim Tierarzt zur Zahnsteinentfernung gehört heute zum tiermedizinischen Alltag.

Oft bemerken Herrchen und Frauchen von Hund oder Katze Zahnbeläge oder Zahnstein erst durch einen starken Maulgeruch ihrer Vierbeiner. Dieser kommt nicht direkt vom Zahnstein, sondern wird durch die Entzündungsprozesse durch Infektion der Schleimhaut verursacht. Schreitet die Zahnsteinbildung fort, entzündet sich das Zahnfleisch, später erkrankt auch das Zahnbett, da sich der Zahnstein unter das Zahnfleisch schiebt.

Zahnstein, also verkalkte Zahnplaques, bedeutet, dass die Maulhygiene des Tieres ungenügend ist; er ist zuerst weiß und bekommt später eine dunkelbraune Farbe. Am meisten Zahnstein lagert sich auf der Wangenseite der Backenzähne und auf der Zungenseite der Schneidezähne ab. Angesetzter Zahnstein kann nur noch mittels Handinstrumenten abgeschabt oder mit Ultraschall entfernt werden. Um eine sinnvolle Zahnbehandlung durchzuführen ist dazu immer eine Narkose notwendig. Anschließend an die Reinigung wird das Gebiss poliert, um eine glatte Zahnoberfläche zu erhalten und damit dem neuen Ansetzen von Zahnbelägen vorzubeugen. Am Schluss kann noch eine den Zahnschmelz stärkende Fluorpaste aufgetragen werden.

Das Gebiss des Tieres ist nun aber nicht vor neuen Belägen sicher; Zahnbeläge bilden sich bereits einige Tage nach der Reinigung wieder, und ohne entsprechende Pflege/Prophylaxe wird auch bald darauf die Umwandlung in Zahnstein wieder einsetzen. Eine gute Mundhöhlenversorgung bzw. Zahnpflege zu Hause kann die Anzahl der tierärztlichen Gebissversorgungen stark reduzieren.

Beim Welpen ist die regelmäßige Zahnkontrolle besonders wichtig, um frühzeitig Störungen des Zahnwechsels oder der Zahnstellung zu erkennen. Vor allem bei kleinen Hunderassen kommt es oft vor, dass gewisse Zähne mangels Wechsel als Milch- und Ersatzzahn vorkommen. Der Zahnwechsel ist bei den meisten Hunderassen im Alter von sechs Monaten abgeschlossen.

Zahnsteinbildung und in der Folge die Zahnfleischentzündung und -rückbildung (Parodontose) sind Probleme bei älteren Hunden. Es empfiehlt sich, solche Zahnsteinbeläge regelmäßig zu entfernen, um Zahnverlusten und Maulgeruch vorzubeugen.

Vorbeugung

Eine sinnvolle Vorbeugung kann allein durch Zähneputzen erzielt werden. Nach der gründlichen Zahnreinigung durch den Tierarzt liegt es in der Hand des Besitzers, das Gebiss so weiß und sauber zu erhalten. Das ist mit konsequentem Putzen möglich. Allerdings muss der Hund langsam daran gewöhnt werden. Spezialfutter mit einer speziellen Textur, so dass die Zähne beim Zerkauen der Nahrung gereinigt werden, oder Futtermittel mit speziellen Enzymen schränken zusätzlich die Plaquebildung ein. Zudem gibt es Kauknochen oder Harthölzer, die ebenfalls einen „Zahnbürsteneffekt“ haben. Damit Ihr geliebter Vierbeiner auch morgen noch kraftvoll zubeißen kann: Nutzen Sie das vielseitige Angebot zur Vorbeugung mit zahnreinigenden Leckerchen, Zahnputzfutter oder spezieller Tierzahncreme. Ihr Tierarzt ist der kompetente Ansprechpartner bei allen Zahnproblemen!


Sommer, Sonne, Hitzschlag
Erste Hilfe für das Tier
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Sommer, Sonne, Hitzschlag (animal) Bei sommerlichen Temperaturen leiden auch Tiere unter der Hitze. Besonders Hunde und Katzen sind sehr hitzeempfindlich. Ihr Fell schützt die Haut zwar vor direkter Sonneneinstrahlung, erschwert aber die Wärmeabgabe. Sie können die überschüssige Wärme nicht wie der Mensch durch Schweißdrüsen der Haut, sondern nur an Pfoten und Nase sowie über das Maul durch Hecheln abgeben.

Gefahr für Hund....

Vor allem ältere oder kreislaufgeschädigte Hunde sind an schwülen Tagen gefährdet. Aber grundsätzlich kann jeder Hund einen Hitzschlag erleiden, der ungeschützt der Sonne oder hohen Temperaturen ausgesetzt ist, beispielsweise im Inneren eines Autos. Hunde regulieren ihre Körperwärme durch Hecheln: Dabei wird das Maul geöffnet und die Zunge hängt heraus. Die Atemfrequenz kann dabei um ein Vielfaches (bis 400 Atemzüge pro Minute) gesteigert werden. Das Tier atmet flacher, meist durch die Nase ein und durch das Maul aus. Die Wasserverdunstung kann Werte bis zu 200 Milliliter pro Stunde erreichen.

Starkes Hecheln, Bewegungsstörungen und Taumeln sind erste Anzeichen für ein Hitzschlag. Ein Blick aufs Zahnfleisch zeigt die intensiv hellrot gefärbten Schleimhäute. Im fortgeschrittenen Stadium treten Erbrechen, Schock und Bewusstlosigkeit ein.

An schwülen (auch bewölkten) Tagen sollten weder längere Spaziergänge oder Fahrradtouren unternommen werden noch der Hund im Auto zurückbleiben. Bei Aufenthalt im Freien müssen sie stets Zugang zu Schattenplätzen und genug frisches Trinkwasser zur Verfügung haben.

...und Katz

Katzen lieben Wärme. Doch ein Zuviel kann auch ihnen schaden. Hohe Temperaturen, wie beim Transport im Auto, verbunden mit Angst und Stress, oder eine besondere Hitzeempfindlichkeit bei langhaarigen Katze mit dichter Unterwolle und Atemschwierigkeiten bei zu kurzer Nase können zum Hitzschlag führen. Lange Autofahrten in der Mittagshitze sind daher tabu. Katzen sollten immer ein schattiges Plätzchen aufsuchen können. Samtpfoten, denen zu heiß wird, hecheln ebenfalls. Zu Beginn sind die Tiere noch unruhig und suchen einen kühleren Platz. Gelingt das nicht, werden sie apathisch, liegen meist in der Bauchlage und hecheln. Katzen, die in der Seitenlage angetroffen werden, müssen immer sofort zum Tierarzt.

Erste Hilfe – Maßnahmen

  • Das Tier an einen schattigen, kühlen und gut belüfteten Ort bringen (keine Zugluft).
  • Mit nassen Tüchern langsam abkühlen, mit Dusche oder Gartenschlauch abbrausen. Dabei ist es sehr wichtig, stets bei den äußeren Extremitäten (Pfoten und Beinen) zu beginnen und dann langsam in Richtung Herz weiterzugehen. Niemals das Tier mit einem vollen Eimer Wasser übergießen oder den direkten Wasserstrahl auf den Körper des Tieres richten, da hierdurch ein tödlicher Schock ausgelöst werden kann.
  • Einen in ein Handtuch gewickelten Eisbeutel auf den Kopf bzw. in den Nacken legen.
  • Wasser anbieten, sofern das Tier nicht bewusstlos ist, das nach Möglichkeit nicht zu kalt sein sollte. Gönnen Sie dem Tier viel Ruhe, um sich langsam zu erholen.
  • Bei Bewusstlosigkeit: Zunge vorlagern und Fremdmaterial (z. B. Erbrochenes) aus Rachen entfernen.
  • Tierarztbesuch – Hitzschlag ist ein Notfall!

    d-020-03-24-emil_chico_auto-rgb-klIm Sommer haben es besonders langfellige Tier schwer: Im Innern eines Autos kann es sehr warm werden.
    Fotos: DGK

    .... Meerschweinchen und Co.

    Auch bei Kleintieren kann ein Hitzschlag im Sommer durchaus vorkommen, wenn sie praller Sonne ausgesetzt sind. Die Symptome: Flacher schneller Herzschlag, Atmen mit geöffnetem Maul, blasse Schleimhäute. Meist liegt das Tier dann schlaff am Boden und atmet hektisch und flach. Als erste Maßnahme gilt es in diesem Fall, das Tier sofort in den Schatten oder in einen 18°C kühlen Raum (nicht kälter) zu bringen, ein Taschentuch oder Handtuch mit kühlem bis handwarmem Wasser anzufeuchten und das Tier darin kurz einzuhüllen. Dadurch entsteht rund um den Körper Verdunstungskälte. Den Kopf des Tieres extra kühlen. Trotz allem sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden!

    Abzugrenzen ist der Hitzschlag vom Sonnenstich. Der Sonnenstich entsteht bei intensiver Sonnenbestrahlung von Schädel und Nacken. Dabei kommt es zu einer Wärmestauung im Bereich des Gehirns, wodurch die Blutzirkulation der inneren Organe, besonders des Gehirns beeinträchtigt wird (Hirnblutungen).

 


Gefährlicher Biss
Vorsicht bei Exoten
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(animal) Weltweit sterben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation jährlich 50.000 bis 100.000 Menschen beispielsweise an den Folgen von Giftschlangenbissen. Doch nicht nur wild lebende Exoten sind gefährlich.

„Neben Hund und Katze gibt es zunehmend exotischere Haustiere“, berichtet der Tierarzt Dr. med. vet. Alexander Pack, wissenschaftlicher Berater des Informationsdienstes „Tier und Gesundheit“ (animal). Als Mitbewohner liegen aber nicht nur Leguane oder andere Echsen, Schlangen, Giftfrösche, Vogelspinnen oder Skorpione im Trend, auch giftige Meerestiere wie Rochen oder Rotfeuerfische leben mittlerweile in deutschen Haushalten.

Doch diese Vorliebe kann auch gefährliche Folgen haben: Nach Angaben des Giftinformationszentrums Nord (GIZ) in Göttingen steigt die Zahl der Vergiftungsfälle durch Bisse oder Stiche exotischer Haustiere. Die meisten derartigen Unfälle passieren beim Reinigen des Terrariums bzw. Aquariums.

Auch wenn in Deutschland bisher noch keine Todesfälle durch derartige Angriffe der Gifttiere bekannt sind, sollte die Gefahr dennoch nicht unterschätzt werden, denn es kann zu schweren Vergiftungserscheinungen kommen.

Die Schwere der Verletzung hängt nicht nur vom Tier ab, sondern auch von der Höhe der giftigen Dosis. Wird eine Person gebissen oder gestochen, sollte die Wunde nicht abgebunden oder ausgesaugt werden. Wichtig ist, so schnell wie möglich ein Krankenhaus aufzusuchen. Je nach Schwere der Verletzung wird dort entweder ein Gegengift verabreicht oder die entzündete Wunde chirurgisch behandelt. Bei einer adäquaten Behandlung bleiben meist keine Schäden zurück.

Linktipp: Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde www.dght.de mit Adressen von spezialisierten Tierärzten, Forum und Literatur.

Quellen:
Schaper, Andreas; Haro, Luc de; Ebbecke, Martin; Desel, Herbert; Langer, Claus: Kllapperschlangenbisse: Vergiftungen durch exotische Haustiere nehmen zu. Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 51-52 vom 20.12.2004, Seite A-3503 / B-2961 / C-2803


MELDUNGEN

Experten mahnen: Knoblauch kann das Blut des Pferdes schädigen!
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(animal) Knoblauch gilt allgemein als „gesund“ und soll Pferde durch seine Inhaltstoffe angeblich vor Parasiten und Fliegen schützen. Und so werden eine Vielzahl von Ergänzungsfuttermitteln mit Knoblauch und allerlei blumigen Versprechungen an den Reiter gebracht, ohne dass die Hersteller die Wirksamkeit und Ungefährlichkeit ihres Produktes wissenschaftlich belegen. Kanadische Wissenschaftler der Universität von Guelph mahnen wie viele andere Veterinärmediziner aber zur Vorsicht. Knoblauch kann auch bei Mengen, die Pferde freiwillig fressen, die roten Blutkörperchen massiv schädigen und eine Anämie auslösen.

Für ihre in der Fachzeitschrift „American Journal of Veterinary Research“ veröffentlichten Versuche fütterten sie in einem Melassefutter beginnend zweimal täglich 0,05 Gramm (g) gefriergetrocknetem Knoblauch pro Kilogramm (kg) Körpergewicht und steigerten die Dosierung bis zum 41. Versuchstag auf zweimal täglich 0,25 g/kg. Die gesamte Versuchsdauer betrug 71 Tage. Zwei Pferden ohne Knoblauch-Fütterung dienten als Kontrolltiere. Allen Tieren wurde im wöchentlichen Abstand Blutproben bis fünf Wochen nach Beendigung der Knoblauch-Fütterung entnommen.

Die Ergebnisse lassen aufhorchen. Bei einer Dosierung von mehr als 0,2 g Knoblauch/kg Körpergewicht entwickelten die Pferde hämatologische und biochemische Anzeichen einer so genannten Heinz-Innenkörperanämie (Heinz-Innenkörperchen: denaturiertes Hämoglobin) mit einem Ausfallen von Hämoglobin in den Erythrozyten (Rote Blutkörperchen) und dem Rückgang der Erythrozytenzahl und des Hämoglobingehaltes im Blut. Das Blutbild normalisierte sich erst fünf Wochen nach Beendigung der Knoblauch-Fütterung bis auf die weiterhin erhöhte Zahl von Erythrozyten mit Heinz-Innenkörperchen und einem erhöhten Volumen-Inhalt des einzelnen Erythrozyten.

Die Wissenschaftler folgern, dass Pferde durch ein dauerhaftes Verfüttern von Knoblauch gesundheitlich geschädigt werden.

Übrigens: Auch für andere Haustiere ist Knoblauch keineswegs gesund. Bei Hunden beispielsweise kann es beim Verzehr bereits kleinerer Mengen zur Zerstörung der roten Blutkörperchen kommen.

Quelle: Wendy Pearson, Herman J. Boermans, William J. Bettger,Brian W. McBride, Michael I. Lindinger, Association of maximum voluntary dietary intake of freeze-dried garlic with Heinz body anemia in horses Am J Vet Res 2005;66:457-465


Wie der Herr so ’s G’scherr
Herr und Hund labil oder gesellig
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(animal) Hunde können nicht nur der sprichwörtlich beste Freund des Menschen sein, sondern auch dessen Persönlichkeit und Verhaltensmerkmale reflektieren. Das hat jetzt eine US-Studie bestätigt.

Forscher der Universität von Texas in Austin legten beim Test von Hunden die gleichen Merkmale zu Grunde, mit der auch die Persönlichkeit von Menschen ermittelt wird. Das Ergebnis stellte der federführende Autor, Samuel Gosling, auf dem Kongress des Amerikanischen Wissenschaftsverbandes (AAAS) in Washington vor.

Demnach können Hunde ebenso wie Menschen extrovertiert, gesellig, neugierig und abenteuerlustig, ängstlich oder furchtlos und emotional stabil – oder auch labil – sein. Auch Hyänen besitzen einige dieser Qualitäten.


Das nimmt dem Hund den Atem!
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(animal) Hunde stinken oft aus dem Maul. Das muss nicht mehr sein, jetzt gibt es Abhilfe: einen Kaugummi für Hunde. „Das nimmt ihrem Hund den Atem!“ Unter diesem Slogan hat ihn eine brasilianische Tierbedarfsfirma auf den Markt gebracht.

Der Hunde-Kaugummi, den es bisher wohl nur in Brasilien gibt, hat passender weise die Form eines Knochens und ist aus essbarem Leder. Und er kann noch mehr, als nur für angenehmen Atem aus dem Hundemaul zu sorgen: Der Kaugummi säubert die Zähne und soll auch gegen Hunde-Stress helfen.


BUCHTIPP

Machen Sie auch alles falsch mit Ihrem Hund?
Dann lernen Sie etwas über Primaten-Verhalten!
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(animal) Drehen Sie sich auch zu Ihrem Hund hin, schauen ihn an und rufen „Hierher“? Wenn Ihr Hund dann tatsächlich freudig auf Sie zu gerannt kommt, zeigt dies, wie angepasst Ihr Hund an menschliches Verhalten ist, und wie gut er trotz völlig anderer eigener Veranlagung Ihre Gestik und Ihre Worte versteht. Denn tatsächlich geben Sie Ihrem Hund drei völlig widersprüchliche Signale:

  • Sie schauen zu ihm hin, das bedeutet in Hundekörpersprache: Bleib wo Du bist!
  • Sie schauen ihm ins Gesicht – Das bedeutet: Ich bedrohe Dich!
  • "Hierher“ – Das sagt in Menschensprachen: Komm schnell zu mir.

    Ein wohlgeprägter, kluger Hund weiß nach einiger Übung, dass Menschen so „ver-rückte“ Befehle geben, aber nicht alle Hunde sind so klug und gut auf Menschen geprägt. Besser sollten Sie sich in die Richtung bewegen, in die der Hund kommen soll – also weg vom Hund –, auch dort hin schauen und dann „Hierher“ rufen. Sie werden sehen, das funktioniert.

    Diese und ähnlich gute Ratschläge gibt Patricia B. McConnell in ihrem Buch „Das andere Ende der Leine“. Als Verhaltenspsychologin, Hundetherapeutin und Tierärztin hat sie sich mit den Gebärden und Verhalten von Primaten (= Menschen) und Caniden (= Hunden) beschäftigt und zeigt Dutzende von Missverständnissen und Fehldeutungen vor allem bei uns Menschen auf, die uns die Erziehung unserer Lieblinge erschweren. Aber auch menschliche Schwächen kommen nicht zu kurz bei ihren Beschreibungen: Wie Affen sich und ihre Artgenossen lieben wir es, unseren Hunden ständig das Fell zu kraulen, was nicht alle Hunde immer als angenehm empfinden; wie Schimpansen umarmen wir die Lieblinge frontal oder küssen sie sogar, was auf größtes Unverständnis und oft Missbehagen bei den so Gequälten stoßen kann, denn frontal-frontal-Kontakte sind nur typisch für Primaten. Und es werden viele ähnliche Situationen beschrieben, wo der Mensch als das gesehen wird, was er ist – nämlich als ein affenähnliches Tier – und wo die davon völlig abweichende Hundemimik und Gebärdensprache dem gegenüber gestellt wird.

    Eigentlich ist es ein Wunder, dass unsere Hunde dennoch relativ gut parieren. Das nun wieder ist das Ergebnis unserer Ähnlichkeit: Beide – Caniden wie Affen – leben gerne in Gruppen, brauchen Gesellschaft und möchten in eine klar strukturierte Ordnung eingegliedert sein. Je besser die kleine Gruppe strukturiert ist – was nicht immer hierarchisch sein muss! – , desto einfacher ist es für alle Beteiligten, seien es nun Ehepartner, Kinder oder Hunde.

    Aber wenn das im Einzelfall nicht gelingt und wir Probleme mit unseren Hunden haben, oder wenn wir einfach ein wenig mehr über gelerntes und ererbtes Hunde- und Menschenverhalten wissen wollen, bekommen wir in dem spannenden und mit guten Beispielen gespickten Buch eine Fülle von Anregungen. Wir lernen, wie wir unsere Ziele bei unseren Lieblingen durchsetzen – am besten mit wenigen Worten oder schweigend, denn Hunde reden nur selten, und je ärgerlicher, desto leiser, ganz im Gegensatz zu uns Menschen!

    Buchtipp: Patricia B. McConnell: Das andere Ende der Leine – was unseren Umgang mit Hunden bestimmt. Kynos-Verlag, Mürlenberg, ISBN 3-933228-93-X, 2004, € 19,90

 


AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Fast so friedlich wie Golden Retriever
Nicht die Rasse, sondern der verantwortliche Hundebesitzer stellt die Weichen zum aggressionslosen Haushund.
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Fast so friedlich wie Golden Retriever(animal) Tina Johann hat im Rahmen ihrer Promotion an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover einen interessanten Vergleich durchgeführt zwischen Hunden der Rasse Golden Retriever und solchen, die der Niedersächsischen Kampfhundeordnung unterliegen. Gezielt wurde das Aggressionsverhalten dieser Hunde in verschiedenen kritischen Alltagssituationen überprüft. Dazu waren Besitzer von erwachsenen Golden Retrievern (Golden) mit ihren Hunden freiwillig zur Prüfung erschienen.

70 Golden wurden dann in dem Wesenstest nach den damals gültigen Richtlinien der Niedersächsischen Gefahrtierverordnung (GefTVO vom 05.07.2000) geestet. Sie dienten als Kontrollgruppe für die von Mittmann (2002) bereits nach dieser GefTVO überprüften 415 so genannten Kampfhunde. Dieser Vergleich sollte aufklären, ob es zwischen den Golden und „Kampfhunden“ (American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Dobermann, Rottweiler, Staffordshire Bullterrier und Hunden vom Pitbull-Typus) einen Unterschied in der Art und Häufigkeit des Aggressionsverhaltens gibt. Außerdem sollte getestet werden, ob die als friedlich bekannten Golden in Konfliktsituationen besonders ausgeprägt Lösungsstrategien anwenden.

Dem Wesenstest lag ein Skalierungssystem zugrunde, in dem das Verhalten der Hunde auf die Problemsituation in sieben Kategorien eingeteilt wird. Die Skalierung 1 bedeutet, dass der Hund in der jeweiligen Testsituation keinerlei aggressive Signale einsetzt. Bei der Einordnung 2 zeigen die Hunde Drohsignale, aber ohne eigentliche Aggression, während ab Stufe 3 aufwärts das Aggressionsverhalten zunimmt: Bei Stufe 5 tritt Beißen auf, bei Stufe 7 Beißen ohne die Möglichkeit, den Hund innerhalb von zehn Minuten zu beruhigen. In der Studie wurden 34 Testsituationen mit Hund-Mensch-, Hund-Umwelt- und Hund-Hund-Kontakten simuliert und entsprechend 34 Mal die Punkte vergeben.

Von den 70 getesteten Golden Retrievern bekamen 41 Hunde im gesamten Test und allen Situationen die Skalierung 1 und zeigten somit nie aggressives Verhalten. 28 Hunde reagierten in einigen Testsituationen mit Verhalten der Skalierung 2, das heißt sie drohten zwar, wurden jedoch nicht angreifend aggressiv. Ein Hund bekam in der Testsituation „Betrunkener torkelt auf den Hund zu“ die Skalierung 5, weil er nach vorangegangenem Drohverhalten zubiss.

Nach den Richtlinien dieses Wesenstests reagierten somit 69 Hunde (98,6 %) in den Testsituationen friedlich und angemessen und nur ein Hund (1,4 %) zeigte inadäquat aggressives Verhalten. Bei Mittmann reagierten 395 der „Kampfhunde“ (95%) adäquat, 19 Hunde (4,6 %) inadäquat aggressiv und ein Hund (0,2 %) gestört aggressiv (Stufe 7). Obwohl dies zunächst so aussieht, als hätten die von Mittmann getesteten Hunderassen schlechter als Golden abgeschnitten, zeigte sich bei der statistischen Analyse jedoch, dass dieser Unterschied nicht signifikant ist. Anders gesagt: Die „Kampfhunde“ waren genau so friedlich wie die Golden Retriever.

In der Kontrollgruppe der Golden fielen als Lösungsstrategie der Hunde – und zwar nicht nur in besonders kritischen Situationen – häufig so genanntes submissives Verhalten (Beschwichtigungssignale ) auf. Außerdem traten Zeichen von Stress auf. Für viele Golden schien der Test eine sehr große Belastung darzustellen. Sie zeigten ein Verhalten, das offenbar auch im Alltag eingesetzt wird. Sie standen damit – im Gegensatz zu den anderen getesteten Hunderassen – ganz offenbar regelmäßig und deutlich unter Stress. Hierauf sollte bei der Zucht zukünftig mehr Augenmerk gelegt werden. Golden Retriever sollten nicht zu häufig normale Alltagssituationen als Stress empfinden und damit überfordert oder vielleicht sogar seelisch krank werden.

Die Ergebnisse zeigen, so ein Originalzitat der Autorin „dass es nicht legitim ist, bestimmte Rassen zu diskriminieren und sie den Verboten und Einschränkungen von so genannten Rasselisten zu unterwerfen. Vielmehr sollte in unserer Gesellschaft ein kompetenter, fachlich gebildeter und verantwortungsvoller Hundebesitzer gefördert werden, denn dies ist die beste Maßnahme, um Verhaltensproblemen bei Haushunden vorzubeugen.“


Literatur

Johann, Tina: Untersuchung des Verhaltens von Golden Retrievern im Vergleich zu den als gefährlich eingestuften Hunden im Wesenstest nach der Niedersächsischen Gefahrtierverordnung vom 05.07.2000. Dissertation der Tierärztliche Hochschule Hannover, 2004. Auch unter: http://www.tiho-hannover.de/service/tsz/dissertationen/dissab/johannt2004ws.pdf

Mittmann, A.: Untersuchung des Verhaltens von 5 Hunderassen und einem Hundetypus im Wesenstest nach der Niedersächsischen Gefahrtierverordnung vom 05.07.2000. Dissertation der Tierärztliche Hochschule Hannover, 2002


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