Hauptnavigation
- 1: Gesundheitsthemen.
- 1.1: Allergie & Haut.
- 1.1.1: Allergie.
- 1.1.1.1: Situation in Deutschland.
- 1.1.1.2: Allergiediagnose.
- 1.1.1.3: Allergien bei Kindern.
- 1.1.1.4: Nahrungsmittel-Allergien I.
- 1.1.1.5: Nahrungsmittel-Allergien II.
- 1.1.1.6: Tipps für den Alltag.
- 226923395--.1:36: Allergie-Diagnostik.
- 226923745--.2:36: Thesen zur Prävention.
- 226923735--.3:36: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
- 226923725--.4:36: Allergie-Immuntherapie.
- 226923715--.5:36: Hyposensibilisierung.
- 226923705--.6:36: Nasenspülung .
- 226923695--.7:36: Katzenhaare in der Antarktis.
- 226923685--.8:36: Allergie und Auge.
- 226923675--.9:36: Sonnenallergie .
- 226923665--.10:36: Johanniskraut-Pflege.
- 226923655--.11:36: Allergie-Karriere.
- 226923645--.12:36: Allergien oft Familiensache.
- 226923635--.13:36: Allergie-Diagnostik in jedem Alter.
- 226923625--.14:36: Asthmakranke Kinder.
- 226923615--.15:36: Pollenflug .
- 226923605--.16:36: Hühnereiweiß und Allergie.
- 226923595--.17:36: Allergie: Epidemie des 21. Jahrhunderts.
- 226923585--.18:36: Impfen bei Allergie.
- 226923575--.19:36: Lieber Hund als Hamster?.
- 226923565--.20:36: Verringern Haustiere das Allergie-Risiko?.
- 226923555--.21:36: Hausstaubmilben.
- 226923545--.22:36: Zink gegen Heuschnupfen.
- 226923535--.23:36: Muttermilch als Allergieschutz.
- 226923525--.24:36: ALBERT - das Allergieberatungstool.
- 226923515--.25:36: Allergien bei Kindern vorbeugen.
- 226923505--.26:36: Allergie und Milben.
- 226923495--.27:36: Insektenallergie.
- 226923485--.28:36: Allergie auslösende Pflanzen.
- 226923475--.29:36: Dauerschnupfen oder Allergie?.
- 226923465--.30:36: Ostereierfarben und Allergie.
- 226923455--.31:36: Feuchtes WC-Papier.
- 226923445--.32:36: Tattoos auf Zeit und Allergie.
- 226923435--.33:36: Erdnuss-Allergien.
- 226923425--.34:36: Weihnachtsgebäck und Allergien.
- 226923415--.35:36: Öfter lüften.
- 226923405--.36:36: Künstliche Nägel und Allergien.
- 1.1.2: Haut und Haar.
- 1.1.3: Neurodermitis.
- 1.1.4: Dermatologisches Glossar.
- 1.1.5: Sektion Allergie und Haut.
- 1.1.1: Allergie.
- 1.2: Auge & Sehen.
- 1.3: Ernährung.
- 1.4: Fitness & Sport.
- 1.5: Frauengesundheit.
- 1.6: Herz, Kreislauf, Venen.
- 1.7: Hören.
- 1.8: Impfen & Infektionskrankheiten.
- 1.9: Kind & Gesundheit.
- 1.10: Magen-Darm-Erkrankungen.
- 1.11: Männergesundheit.
- 1.12: Mikronährstoffe/Biosubstanzen.
- 1.13: Muskeln & Skelett.
- 1.14: Naturmedizin.
- 1.15: Personalisierte Prävention .
- 1.16: Reise.
- 1.17: Schmerz.
- 1.18: Tiergesundheit.
- 1.19: Umwelt und Gesundheit.
- 1.20: Unfallprävention.
- 1.21: Verhalten, Geist & Psyche.
- 1.22: Zahngesundheit.
- 1.1: Allergie & Haut.
- 2: Gesundheitstests.
- 3: DGK-Shop.
- 4: A - Z.
Auszeichnungen / Qualitätssiegel

![]()
Wir befolgen den HONcode Standard.
Kontrollieren Sie dies hier.

Service-Content
Gesundheitslinks
www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online
www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.erna-online.de
Ernährungs- und Allergieberatung
(Seite wird in Kürze umziehen)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
Weitere Links finden Sie hier
Textanfang / Content
Körperbilder mit Verfallsdatum
Körperbilder mit Verfallsdatum werden immer beliebter. Kurzzeitige Henna-Tatoos, so genannte Temptoos, stammen aus Indien oder Pakistan. Der Vorteil: Die "Hautdekoration" hält nur einige Tage lang. Der Nachteil: Tatoos auf Zeit bergen gefährliche Allergierisiken. Manche Farben enthalten sogar krebserzeugende Stoffe.
Reines Henna wird von den meisten Menschen gut vertragen, aber die kurzzeitigen Hautbilder enthalten meist noch Paraphenylendiamin (PPD), einen schwarzen Farbstoff, der den Tätowierungen zusätzliche Farbe verleiht und für schnelleres Trocknen des Bildes sorgt. Dieser Zusatzstoff kann lebenslange Allergien auslösen. Als Haarfärbemittel ist PPD seit Jahrzehnten in Deutschland verboten und lediglich für bestimmte industrielle Zwecke in einer Konzentration von bis zu sechs Prozent zugelassen.
Nach Studien mehrerer deutscher Hautkliniken sind vor allem Urlauber gefährdet, die sich die Zeichnungen mit Henna-Tusche auf den Körper malen lassen. Zahlreiche Fälle belegen dies: Einige Tage nach Aufbringen des Temptoos kam es bei den Betroffenen zu ersten Reaktionen wie Juckreiz, Rötungen, Knötchen oder Bläschen, darüber hinaus zu nässenden, teilweise verkrusteten Hautveränderungen innerhalb der tätowierten Zeichnung.
In schweren Fällen sind sogar Ödeme an Händen und Füßen diagnostiziert worden. Die Patienten klagten über ein eingeschränktes Allgemeinbefinden. Vereinzelt sind Reaktionen wie schmerzhafte, Tage anhaltende Schwellungen von Haut und Schleimhaut (Angioödeme), Nesselsucht (Urtikaria), Rhinitis oder auch Asthma bronchiale aufgetreten. Allergische Reaktionen treten oft erst dann auf, wenn die Tatoos schon vollständig verblasst sind.
Wer seinen Körper trotzdem schmücken möchte, sollte die Verträglichkeit des Hennas vorher testen. Dazu reicht es, eine kleine Menge an der Unterseite des Unterarms auszuprobieren. Treten Irritationen auf, am besten direkt zum Arzt.
(aus: das gesunde Kind (pgk), Jahrgang 36, Ausgabe 9/10 – 2002)

