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Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
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Textanfang / Content
Die chronische Polyarthritis - auch Rheuma genannt - ist eine Gelenkentzündung, die oft zu einer Schädigung des Knorpels und damit zur Bewegungsunfähigkeit der befallenen Gelenke führt. In jüngster Zeit zeigten Untersuchungen, dass in Lebensmitteln tierischer Herkunft eine ganz bestimmte Fettsäure enthalten ist, die - im Übermaß genossen - den Krankheitsverlauf deutlich verstärken kann, da der Körper daraus entzündungsauslösende Substanzen bildet. Demgegenüber wirken sich bestimmte pflanzliche Fette sowie Fischölfettsäuren und Antioxidanzien (die Vitamine C und E sowie Spurenelemente) lindernd auf den Entzündungsprozeß aus.
Eine richtige Ernährungstherapie kann somit zwar nicht die Veranlagung zu Rheuma beseitigen, wohl aber das Ausmaß der Erkrankung einschränken und dadurch Medikamente unter Umständen überflüssig machen. Die Ernährung sollte in erster Linie ausgewogen, vollwertig und pflanzlich orientiert sein. Dazu gehören täglich Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte - möglichst fettarm - und zwei- bis dreimal pro Woche Fisch. Auf tierische Produkte wie Wurst und Innereien sollte ganz verzichtet, der Fleischverzehr auf zweimal die Woche eingeschränkt und pflanzliche Fette mit einem hohen Linolsäureanteil bevorzugt eingesetzt werden. Im übrigen schlägt man mit dieser Ernährung (mindestens) zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Cholesterinaufnahme wird gleich mit reduziert - und das kommt wiederum dem gesamten Herz-Kreislauf-System zugute!

